Schreiben des Staatsministeriums Baden-Württemberg

an die Cairn-Forschungsgesellschaft -

Anerkennung für den hohen ehrenamtlichen Einsatz

 

 


 

Die Ausgrabungen an der Zwerchhälde von Sternenfels brachten eindeutige Relikte aus der Megalithepoche Europas an den Tag. Hier die Grabungsreports:

GR 5/2013, GR 9/2012, GR 6/2012, Fischgrätenmuster, Brunnenheiligtum 

Videos sind unter AKTUELL & VIDEOS aufrufbar.

 


 

Europäische Stufenpyramiden und Megalith-Monumente in Süddeutschland

 

 

 

 

 

      

Die Entdeckungsreise in unsere völlig übersehene Hochkultur führt zu Stufenpyramiden und den größten Monumenten Europas aus prähistorischer Zeit.

Das Startbild mit der kleinen Fotogalerie oben zeigt lediglich Aspekte, relativ kleine Ausschnitte aus den langgestreckten, teilweise mehrere hundert Meter langen Fassaden süddeutscher Megalith-Monumente.  Nicht selten besitzen sie Portale und Gangöffnungen wie vergleichbare Grabmonumente der Megalithkultur Europas.

In Frankreich wurde ein solcher Stufencairn rekonstruiert, die Stufenpyramide von Dissignac in der Bretagne (links zu sehen). 

In fast identischer Form gab es einen solchen Cairn noch im 18. Jh. im Stadtgebiet von Würzburg (auf der Startseite Bildmitte rechts zum Vergleich). Würzburg war offenbar schon in der Megalith-Epoche ein Zentrum der Hochkultur, denn Zeichner des 18. Jahrhunderts konnten noch die alten Stufenpyramiden und Fels-Nekropolen, deren Überbleibsel heute im Stadtgebiet liegen,  vor ihrer Zerstörung durch Steinbrucharbeit aufzeichnen. In der Vogelperspektive zeigt uns der Zeichner ein nahezu vollständig erhaltenes Stufenbauwerk. Deutlich zu sehen ist, wie die Steinbrucharbeit die Felswand im Nordwesten abbricht und damit erweitert, während die Felswand gegenüber noch intakt erscheint und exakt gerade verläuft. Ursprünglich fügten sich die Monumente nahezu hermetisch in den Berg, bevor die neuzeitlichen Steinbrucharbeiten begannen. Es lag nur an der Qualität der Bausteine, ob nicht auch die Pyramide selbst zum Opfer der Steinbrucharbeiten wurde. Bestand sie aus kleinteiligem Bruchsteinmauerwerk, hatte sie größere Chancen zu überleben.

Der Dolmen, so nennt man die aus Felsplatten zusammengesetzten Grabkammern (auf dem Startbild links unten) steht verblüffenderweise in ca. 10 m Höhe auf einer zerklüfteten Stufe der Felswand, die das größte prähistorische Monument Europas umgibt: das Paradies-Monument von Heilbronn (Bildmitte unten), hier zu sehen die rampenartige Auffahrt zur Bauwerkskuppe, auf der sich ein Sarkophag befindet. Luftbilder könnten diese Kolosse auf ein Bild bannen, aber der Versuch brachte nur Misserfolg, denn der Wald bedeckt sie meistens vollständig. So auch die größte Allée Couverte der Welt auf dem Sonnenstuhl bei Würzburg-Randersacker, deren ca. 115 m lange rückwärtige Zyklopenmauer aus Megalithen und Bruchsteinmauerwerk hier im Ausschnitt zu sehen ist (Startbild oben). Eine Allée couverte ist ein rechteckiges massives Bauwerk aus Steinen mit einem zentralen Gang, der Allée, die von Steinplatten bedeckt war. Es wird der Megalith-Kultur zugerechnet. Auch wenn keine Bäume vorhanden sind, zeigen die Satellitenfotos von Google schatten- und konturlose Strukturen, die bei anderem Sonnenstand die prächtigen Bauwerke in ganzer Größe abbilden könnten, z. B. die Lang-Cairns und Stufenpyramiden auf dem Marsberg bei Würzburg-Randersacker (Startbild Mitte links, ein Gangportal).

Welche Form und Größe süddeutsche Stufenpyramiden haben können, zeigt der Hohenasperg bei Ludwigsburg, der hohe Berg der "Asen"  (z. B. Thor, Lug, Baldur u. Odin). Auf dem entand 1535 eine Festung, in der über die Jahrhunderte hinweg die antimonarchischen Freigeister inhaftiert waren, weshalb er auch "der Hausberg der schwäbischen Intelligenz" genannt wurde, heute aber als forensische Psyhiatrie genutzt wird.  Das gleichseitige Dreieck ist mit der Ostseite genau Nord-Süd orientiert, die Spitze zeigt genau nach Westen, dem Totenreich der Antike.

Der "Berg" besteht aus Löß und soll laut Lehrmeinung in der Eiszeit aus angewehtem Saharasand entstanden sein. Eine interessant Aufgabe für jeden Archäologen wäre es, nach dem Eingang der Grabkammer suchen, die auch an der Cheopspyramide jahrtausendelang von außen nicht zu erkennen war. Die Stufenpyramide ist das Zentrum zahlreicher keltischer Grabhügel, z. B. das Fürstengrab von Hochdorf, der Kleinaspergle   (r. u. im Vordergrund), ca. 350 v. Chr.

 

Unsere Entdeckungen

 

                             

Stufenpyramide aus Lehm, Hohenasperg in Württemberg

 

 

Cairns in einer Felsnekropole, Marsberg bei Würzburg-Randersacker

(die umgebende Felswand rot, von den Archäologen als Steinbruchwand missinterpretiert)

 

 

Zum Vergleich   

 

 

Stufenpyramide aus Lehm, Xi´an in China, 200 - 50 v. Chr., Han-Dynastie

 

Tumuli (Cairns) in einer Felsnekropole, Banditacci bei Cerveteri, Italien, 700 - 500 v. Chr.

(Felswand rot)

          

Sargstein, Externsteine, Horn-Bad Meinberg

 

 

 

Sargstein, Tatul, Bulgarien, ca. 1000 v. Chr.

 

Sargstein, Termessos, Antalya/Türkei, ca. 300 v. Chr.

 

Sargstein, Katakombe von Abatija, Malta, ca.700 v. Chr

Cairn von Kürnbach, Baden

 

Gang-Portal von Kürnbach, Baden

 

 

Cairn von Barnenez, Bretagne, ~4200 v. Chr.

 

Gang-Portal Camster-Cairn, Schottland, ~3500 v. Chr.

 

Ganginnere Cairn von Kürnbach

Ganginnere Cairn Hetty, Cotswald-Severne, Gloucestershire, England, 3300-3200 v. Chr.

Cairn VI von Schmie,

 

Megalithgrab Geise I auf dem Marsberg von Randersacker, Würzburg

 

Cairn von Knowth, Irland, ~3200 v. Chr

 

Megalithgrab 1 von Kleinenkneten,  ~3000 v. Chr.    

Portal zu Geise I

 

Portal Geise I, zwei mannshohe Verschlussplatten davor liegend. Offiziell gilt der Megalithgang als Bierkeller späterer Steinbrucharbeiter. Warum hätten man diesen mit mehrere Zentner schweren, passgenauen Platten verschließen sollen? Die staatliche Archäologie versucht nicht einmal ein Minimum an Glaubwürdigkeit für ihre realitätsfernen Behauptungen herzustellen. Offenbar liegt alles noch "in situ", so wie die Steinbrucharbeiter den Gang per Zufall fanden und öffneten.

 

Portal in Tumulus, Cerveteri, Italien, 7. - 5. Jh. v. Chr. 

 

Portal eines Felsgrabs in Yüceören, Ost Kilkien, Türkei. Die Gräber dieser großen Felsnekropole besitzen meist einen Verschlussstein, wie das Megalithgrab bei Würzburg, hellenistische Epoche, 400 v. Chr. bis 300 n. Chr.

Ganginnere Geise I

 

Portal Geise II Marsberg, Randersacker

 

Portal Geise II

 

Ganginnere Geise II

 

Ganginnere Geise II

 

Portal Heimbs-Gang Marsberg, Randersacker

 

Ganginnere Heimbs-Gang

 

Ganginnere Heimbs-Gang

 

Ganginnere Heimbs-Gang

 

Grabgang auf dem Sonnenstuhl, Randersacker

 

Ganginnere Sonnenstuhl

Ganginnere in Cairn Kerdean, Bono, Auray, Bretgne, Neolithikum 

         

Portal in Grabkammer, Cerveteri, Italien, 7. - 5. Jh. v. Chr.      

 

Ganginnere Cairn von Barnenez, Bretagne, 4950 - 3150 v. Chr.    

 

Wideford Chambered Tomb, Orkney Inseln, 3500-2500 v. Chr.         

 

          

Ganginnere Table de Marchand, Locmariaquer, Bretagne, 4000-2000 v. Chr. 

 

Portal in englischen Cairn, noch durch jahrtausendealte Ablagerungen verschüttet

 

Ganginnere Camster-Cairn,Schottland, 3500-2950 v. Chr.

 

 

 

 

 

 

Ganginnere Stoney Littleton-Cairn, Sommerset, England, ~3000 v. Chr.

 

Ganginnere Belas Knap-Cairn, Schottland, 4000-3700 v. Chr.

 

Ganginnere Cairn von Montioux, Ostfrankreich, 4600-500 v. Chr.

 

 

Steinkistengrab (Sarkophag) von Heilbronn, Paradiesmonument

 

 

Zyklopenmauer auf dem Sonnenstuhl, Randersacker

 

Umfassungsmauer Cairn von Sternenfels

 

Menhir vor dem Cairn von Sternenfels

 

 Krönungsstein (?) von Sternenfels

 

Brunnenheiligtum am Cairn von Sternenfels mit Kultstelen

 

Schraffierte Felswand am Cairn von Sternenfels

 

Schraffierte Felswand am Cairn von Wendelsheim, Pfäffinger Berg

 

Schraffierte Felswand Maulbronn-Schmie, Steingrube

 

 

 

Steinkistengrab von Halle, Schönau, Schnurkeramiker 2800 - 2200 v. Chr.

 

Zyklopenmauer von Malta, 3800 -2500 v. Chr.

 

Umfassungsmauer Cairn auf der Insel Carn, Bretagne, ~4200 v. Chr.

 

Menhir vor der Alleé Couverte des Pierres-Plates von Locmariaquer, 3200 v.Chr.

 

Krönungsstein von Schottland, The Stone of Scone

 

Brunnenheiligtum von Santa Vittorio, Sardinien,, Megalithzeit, ~1000 v. Chr.

 

Schraffierte Felswand in einem Pharaonen-Steinbruch in Ägypten, ab 2800 v. Chr.

 

Diese übergroßen Megalith-Monumente und megalithzeitlichen Relikte im Süden Deutschlands werden staatlicherseits nicht anerkannt und erforscht, weil sie sich innerhalb uralter Steinbrüche befinden, die von den Archäologen, je nach Laune, römerzeitlich bis neuzeitlich datiert werden. Pharaonensteinbrüche in Ägypten besitzen dieselben Meißelschraffuren an den Felswänden und beginnen schon 2800 v. Chr.  Das Megalithikum Süddeutschlands ist offiziell so gut wie nicht existent, ganz im Gegensatz zum Norden mit seinen berühmten, manchmal mehr als 100 m langen Hünengräbern aus großen Steinen. Die süddeutschen Megalith-Monumente wurden auf künstlichen Bergterrassen errichtet, die aus dem Fels gehauen werden mussten und daher heute als Steinbrüche erscheinen. Viele von ihnen wurden in den folgenden Epochen dann tasächlich zu kommerziellen Steinbrüchen erweitert. 

Völlig ausgeschlossen wird von der staatlichen Archäologie, dass sich auch hierzulande so riesige Monumente wie die Pyramiden von Giseh befinden könnten. Doch es gibt merkwürdige Berge hierzulande, einzeln stehend, zwar nicht mit der perfekt pyramidalen Form wie in Ägypten, aber höchst eigenartig, was ihre Ausrichtung nach den Breitenlinien betrifft, wie auch der seltsame "geologische" Aufbau, der auch Geologen von "Mauerwerk" sprechen lässt, an das sie sich erinnert fühlen.

Die drei Kaiserberge bei Schwäbisch Gmünd vertreten mit ihren Grundrissen die drei Grundformen der Geometrie: Rechteck, Kreis und Dreieck und besitzen alle eine Symmetrieachse, was bei natürlichen Bergen ganz und gar unwahrscheinlich ist.

 

Drei Kaiserberge bei Schwäbisch Gmünd

 

Drei Königspyramiden bei Giseh, ca. 2700 v. Chr.

 

 

 

Pyramiden von Maulbronn, Stuttgarter Straße

Pyramiden von Saqqara, Ägypten, ab 2650 v. Chr.

 
 

Altar in Felskeller, Ölmühlenkopf, Oberderdingen

 

Altar in Felskeller, Oppidum Bundenbach, ca. 500 v. Chr.

Cairn von Schönau,Rhein-Neckargebiet

 

Cairn von Sulzfeld

 

Cairn bei Gaiß, Waldshut

 

Cairn bei Lohr, Wallfahrtskirche Mariabuchen

 

Megalithgrab bei Lohr, Wallfahrtskirche Mariabuchen

 

Cairn auf dem Pfingstberg bei Orschwihr, Elsaß

 

Cairn-Kammer mit dreieckigen Kultstelen, Orschwihr, Elsaß

Cairn von Montiou, Saint Soline, ~500 v. Chr.

 
 

Grabkammer von Eibensbach

 

Etruskische Grabkammer von Cerveteri, Necropoli die Monte Abatone, Tumulo Campana, 575- 525 v. Chr.

 
 

Die Grabkammern von Eibensbach und Monte Abatone haben eine Gemeinsamkeit. Beide besitzen eine Decke, die in Stein nachbildet, was eigentlich eine hölzerne Dachkonstruktion darstellt: Balken und darüber gelegte Schindeln, aber eben aus Stein. In Eibensbach wurden sogar die Widerlager der Balken in typischer Blockhausbauweise nachgebildet. Die Schindeln hier sind schmale Steinplatten, die man auf die steinernen Balken gelegt hat. InCampana hat man alle pseudo-hölzernen Elemente aus dem Fels herausgehauen und damit eine unterirdische Kammer geschaffen. Anzunehmen, dass auch die deutsche Grabkammer erst im 6.Jh. v. Chr. konstruiert wurde.

Cairns sollen von etwa 4200 bis 500 v. Chr., also fast 4000 Jahre lang gebaut worden sein. Das ist ein unvorstellbar großer Zeitraum. Zur Herstellung der Steinblöcke war sicher Eisen nötig, da sie durchweg rechteckige Form haben, also bearbeitet sind. Realistisch ist daher anzunehmen, dass sie tatsächlich erst in der keltischen Eisenzeit, ab etwa 800 v. Chr. entstanden. Die akademische Archäologie muss chronologisch ein Konstrukt anwenden, das auf höchst wackeligen Füßen, um nicht zu sagen haltlosen Fundamenten steht. Die Chronologekritik, wie sie von Herbert Illig, Gunnar Heinsohn, Uwe Topper, Immanuel Velikowsky und Anatolij Fomenko in zahlreichen Werken geäußert wird, reduziert die erst in der Renaissance von Petavius und Scaliger entworfene moderne Chronologie um mehrere Jahrtausende.  

 
 
 

 
 

Warum wird die Existenz europäischer Cairns und Stufenpyramiden 

in Deutschland offiziell nicht anerkannt?

Von der Allmacht staatlicher Archäologie in einer Demokratie   

 

Um es kurz zu sagen, die Gutachten des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg sind gänzlich unbegründet, unhaltbar, verantwortungslos und in höchstem Maße ärgerlich, da sie eine Kompetenz vorgaukeln, die dort nicht im Mindestmaß vorhanden ist. Bis heute wendet es nicht die Kriterien zur Unterscheidung regulärer Steinbrüche und uralter Cairn-Felsnekropolen an, welche die Cairn-Forschungsgesellschaft im Laufe mehrerer Jahrzehnte durch weitreichende Feldforschung und penible Recherchen erarbeitet hat:

http://www.megalith-pyramiden.de/AB-006-A-Fels-Nekropolen.html

http://www.megalith-pyramiden.de/AB-005-A-Felswaende.html#Tabelle1%7Ctable

http://www.megalith-pyramiden.de/AB-004-A-Steinbrueche.html#Tabelle1%7Ctable .

Wir können nur jedem abraten, sich in Fragen der Cairn-Forschung auf Aussagen des LAD-BW zu verlassen. Es hatte zu Beginn der Entdeckungen 1990 keine Ahnung von der umfangreichen wissenschaftlichen Materie und hat bis heute absolut nichts unternommen, um sich diese Kompetenz in diesem speziellen Forschungsgebiet zu erarbeiten.

Die Anerkennung der Existenz europäischer Cairns und Stufenpyramiden auch in Deutschland wurde in die Hand von Leuten gelegt, Beamten des LAD, die eine Schutthalde nicht von einem prähistorischen Bauwerk unterscheiden können. Diese Grundfrage wurde vom Amt bis heute noch nicht auf wissenschaftlich überzeugende Weise entschieden, obwohl unsere Privatforschung eine unüberschaubare Zahl entdeckter Monumente, Ganggräber in Dolmenbauweise, selbst Sarkophage und v.a. umfangreiche Rechercheergebnisse geliefert hat, die ihm auf dieser Homepage jederzeit zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich sieht das LAD seine Aufgaben so verfasst (Schreiben Dr. Wielands vom 28.6.2000):

„Die vordringlichste Aufgabe der archäologischen Denkmalpflege ist der Schutz und die Erhaltung der Objekte. Grabungen können wir nur als letzte Konsequenz durchführen (auch haben wir hierzu nur einen äußerst beschränkten Etat), wenn ein Objekt von Zerstörung bedroht ist, so wie ich das momentan in drei Fällen habe. Und die Hälden im Kraichgau gehören in dieser Hinsicht sicher nicht zu den bedrohten Objekten.“

Das Amt traut sich aber auch nicht zu, objektive Kriterien zu nennen, unter denen es bereit wäre, unsere Cairns anzuerkennen, da ihm die fachliche Kompetenz fehlt. Das ist das größte Ärgernis überhaupt, weil immerzu getan wird, als ob es diese Fähigkeit doch hätte. Ein Eingeständnis eigener Unfähigkeit und Unkenntnis kommt dort überhaupt nicht in Frage.

Wenn ein seriöser Reporter das seriöse Landesamt für Denkmalpflege, Baden-Württemberg fragt, ob der Walter Haug denn recht hat mit seinen sensationellen Entdeckungen, erhält er dort stattdessen unreflektierte Auskünfte wie folgt:

...handelt es sich nicht um Megalithmonumentesondern umÜberbleibsel neuzeitlicher Steinbruchbetriebe, die teilweise noch im 19. und frühen 20. Jahrhundert in Betrieb waren“ (http://www.bruchsal.org/story/doch-keine-megalithmonumente, 23.9.2010) oder

...umfangreiche Überreste des Werksteinbruchbetriebs im Kraichgau...“ (Schreiben des zuständigen Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft vom 10.4. 2014) oder

...Steinbruch..., aus dem größere Blöcke gebrochen wurden und der kleinstückige Abfall einigermaßen ordentlich aufgeschichtet wurde“ (Dr. Biel, Landeskonservator vom 23.11.1992).

Man stelle sich vor, bis in 20 m Höhe und mehr, so hoch reichen die Trockenmauern aus soliden Sandsteinblöcken und -platten der Zwerchhälde von Sternenfels. Der ganze „aufgeschichtete Abfall“, amtlicherseits auch als „ummauerte Abraumhalde“ bezeichnet, hat ein Volumen von min. 140.000 Tonnen und ist steiler als die Cheopspyramide. Mit welch lächerlichen Worten man einen Bauwerks-Giganten beschreibt, der einem schon beim bloßen Anblick umwirft, das hat schon etwas Verantwortungsloses.

Als ob hart arbeitende Steinbrucharbeiter Zeit gehabt hätten, den unhandlichen Abraum auch noch zu Mauern aufzuschichten, angeblicher Abraum, der vom Volumen größer ist, als der Fels überhaupt hergab. Der Steinbruchbetreiber kann überhaupt keinen Stein verkauft haben. Alles wurde zum Aufbau dieser gigantischen „Halde“ verwendet, wie sogar ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des LAD meint, unter Verwendung von Material aus anderen Steinbrüchen. Ein Landschaftsgärtner konnte sogar die Steinbrüche nennen, aus denen dieses zusätzliche Baumaterial stammen muss: Ochsenbach, Mühlbach und Gündelbach.

Gegenargumente wie sie auf http://www.bruchsal.org/story/megalithmonumente-bw-vs-landesamt-für-denkmalspflege veröffentlicht sind, werden vom Amt einfach nicht zur Kenntnis genommen. Dabei hat das LAD keine einzige Minute in Grabungsarbeit investiert, unser Forschungsverein dagegen arbeitet seit 1990, also nun schon 24 Jahre an der Freilegung dieser Bauwerke und ihrer Grabgänge und -kammern und an den historischen und prähistorischen Recherchen. Wie kann es sich dann erdreisten, Gutachten von der hohen Kanzel herab loszulassen über eine Materie, mit der es sich noch nie ernsthaft auseinander gesetzt hat?


Man stelle sich das im normalen Forschungsbetrieb vor. Ein staatliches Forschungsinstitut beurteilt die Forschungsergebnisse eines privaten, ohne dass es sich je adäquat mit dem Forschungsthema beschäftigt hätte. Das Gutachten wäre keinen Pfifferling wert. Aber unseren hohen Herren glaubt man jeden Unsinn.

Leider leben wir in einer schizophrenen Welt, in der ein spezieller Forschungsbereich unter den zahllosen freien Wissenschaften dieser Welt, die Archäologie, willkürlich unter staatliche Verwaltung gestellt wurde. Es darf keine private Konkurrenz geben, jedenfalls keine, die dem hohen wissenschaftlichen Niveau der staatlichen Archäologie auch nur annähernd nahe käme. Zugelassen sind private Forschungsvereine, aber allen ist es untersagt, archäologische Grabungen durchzuführen.

Wie anachronistisch die Landesarchäologie als Institution und Staatsmonopol im 3. Jahrtausend ist, erkennt man durch den Vergleich. Alle Forschungsrichtungen außer der Archäologie gibt es sowohl an staatlichen Einrichtungen als auch in privaten Forschungsinstituten. Kein staatlicher Forscher käme auf die Idee, die Kompetenz privater Konkurrenten in Zweifel zu ziehen, da sich beide am Erfolg messen müssen.

In allen anderen Wissenschaften werden aufgrund der ständigen Konkurrenz fortlaufend Fortschritte gemacht, nicht so in der Archäologie. Hier herrscht eine rigide Innovationsfeindlichkeit. Das bekam auch der Entdecker bosnischer Pyramiden zu spüren, der mit genau so wissenschaftlich gängigen Methoden arbeitet wie wir, aber von einer Riege europäischer Forscher als Spinner abqualifiziert wurde.

Privatforschern im archäologischen Bereich, wozu neben der Cairn-Forschung auch die Archäoastronomie gehört, unterliegen in den Bundesländern strikten Restriktionen, die es ihnen speziell in der Cairn-Forschung unmöglich machen, gezielt zu forschen. Aus Angst, die Ausgräber könnten Fundgut unterschlagen, bedürfen archäologische Grabungen der Genehmigung durch das zuständige Landesdenkmalsamt. Die werden niemals an private Forscher erteilt. Werden Grabungen illegal durchgeführt, ist dies ein Kriminaldelikt und die Funde müssen nicht anerkannt werden, da sie ja untergeschoben sein könnten.

Wo gibt es das in den freien Wissenschaften, dass staatliche Institute private bei ihren Forschungen behindern oder diese sogar unmöglich machen?

Auch haben die staatlichen Archäologen ein Deutungsmonopol über alles was Privatforscher an Funden und Erkenntnissen zutage bringen. Wenn es nicht in das konventionelle Geschichts- und Chronologie-Schema passt, wird es grundsätzlich verworfen, so unsere Erfahrung.

Man stelle sich das bei jeder anderen Wissenschaft vor. Absolut unmöglich.

Aber die staatliche Archäologie zeigt tatsächlich heute noch im 21. Jahrhundert höchst feudalistische Züge. Wie die Fürsten vordemokratischer Zeiten können die Archäologen auf ihr staatliches Monopol pochen und brauchen keine Götter neben sich zu dulden. Es gibt absolut keine Konkurrenz in ihrem Forschungsbereich. Sie können fuhrwerken, wie es ihnen beliebt, unbequeme und ihr antiquiertes Weltbild gefährdende Befunde können einfach ignoriert und die hart arbeitenden Privatforscher anstandslos blamiert werden, was sie sehr gerne und mit Wonne tun. Welch unumschränkte Macht gibt es so noch irgendwo in der Demokratie? Jeder, der einmal im Leben ein kleiner König sein will, darf neidisch sein.

Dieser mehr als ärgerliche Missstand hat ursächlich mit den Ursprüngen der Archäologie zu tun. Denn diese war anfänglich tatsächlich nichts als Schatzgräberei, und natürlich wollte die Spitze des jeweiligen Kleinstaates, der Kurfürst, Markgraf u.s.w., alle möglichen Schatzfunde ganz allein für sich haben. Von daher stammt das heutige Monopol.

Man fragt sich, ob ein Staat es heutzutage überhaupt noch nötig hat, auf Schatzfunde zur Finanzierung seines Haushalts angewiesen zu sein, da doch die Staatsfinanzierung durch Kredite und diese wiederum durch das Drucken von Geld zustande kommt. Warum ist das LAD-BW beim Finanz-Ministerium angesiedelt und nicht beim Kultusministerium oder beim Forschungsministerium wie in anderen Bundesländern, wo es vom Fachlichen hingehört?

Könnte man den Privatforschern nicht grundsätzlich erlauben, ihre durch harte Arbeit zutage gebrachten Funde zu behalten? Unterwasser-Archäologen, die viel Geld in ihre Suche stecken, dürfen das auch. Ein Vorkaufsrecht des Staats für gefundene Artefakte wäre denkbar.

Natürlich muss verhindert werden, dass nun völlig unqualifizierte Raubgräberei sich an historischen Relikten vergreift und diese aufgrund fehlenden Sachverstands zerstört. Deshalb müssten die archäologischen Forschungsvereine und Institute lizenziert sein und Mindeststandards der Dokumentation erfüllen. Nur so kann es überhaupt ermöglicht werden, die unüberschaubar große Zahl der im Laufe von 2 ½ Jahrzehnten gefundenen Cairns und Stufenpyramiden zu erforschen. Das LAD ist lt. eigener Aussage total unterbesetzt und mit den jetzigen konventionellen Funden schon völlig überfordert.

Auch im Hinblick auf die föderale Organisation der Landes-Archäologien ergeben sich gravierende Missstände. Landesämter brauchen Forschungen benachbarter Bundesländer nicht in ihr Kalkül ziehen. Wenn das derzeit leider immer noch gängige Geschichtsbild behauptet, dass Megalithgräber nur in norddeutschen Ländern zu finden seien, so können sich die südlichen Bundesländer auf diesen überholten Standpunkt stützen und solche Funde in ihrem Hoheitsbereich einfach ignorieren. Sie brauchen nicht auf das Urteil von Experten anderer Länder hören oder diese zu Rate ziehen, wenn die Fundlage archäologische Vergleiche über Ländergrenzen hinweg erfordert.

Was soll diese ganze Kleinstaaterei im 3. Jahrtausend überhaupt noch? Wäre ein bundesweites Amt für Archäologie nicht schon lange überfällig? Durch den Austausch badischer Archäologen mit Megalith-Spezialisten nördlicher Länder wäre es nie zu diesem gravierenden Fehlurteil gekommen, unter dem die Cairn-Forschung bis heute leiden muss.


Eine kurze Chronologie der Cairn-Forschung auf privater und staatlicher Seite:

Seit Beginn 1990 der Diskussion wird behauptet, es handle sich um „ummauerte Schutthalden“,obwohl die Montan-Archäologie solche nicht kennt. Kein Steinbruchbetreiber hat einen Grund, seine Schutthalde zu ummauern, warum sollte er das? Das Steinebrechen war schon mühselig und aufwändig genug, warum also die Arbeitszeit der Leute für so etwas völlig sinnloses opfern? Aber solche praktischen Überlegungen sind nicht die Stärke von Akademikern, deren Intelligenz sich offenbar nur im Aneignen und Anwenden konservativen und nie hinterfragten Schulwissens erschöpft.

Zu Beginn hatten wir nur so riesige Bauwerke wie die Zwerchhälde von Sternenfels mit ihren mehr als 20 m Höhe und den deutlich sichtbaren Mauern an der Basis.

Dr. Biel erklärte mit Schreiben vom 13.1.1993, dass er sich „hier (in Fragen von Steinbrüchen, d.V.) nicht sehr kompetent fühle“, weshalb er einen Mittelalter-Experte Dr. Lutz einschaltete, aber auch der konnte nichts dazu sagen. Er fühle sich meinen „weltsumspannenden historischen Höhenflügen nicht gewachsen“. Nur „ein Polyhistor im guten alten Sinne komme als kompetenter Gesprächspartner in Frage“ (23.2.1993).

Dr. Biel schickte mir einige alte Katasterkarten aus dem frühen 19. Jh., auf denen die Umrisse der Steinbrüche noch nicht eingezeichnet sind. Damit klärt sich die Frage, wieso man amtlicherseits stets behauptet, dass es sich bei den offensichtlich uralten Steinbrüchen um moderne handeln würde und bei den klar erkennbaren Cairns um Abraumhalden. Im Frühjahr 2014 traf ich mich mit dem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Landesdenkmalamts Martin Kößler in Großvillar. Der erzählte mir, dass Prof. Biel die alten Flurkarten Sternenfels´ als schlagkräftigsten Beweis erachte, an den er auch selber glaube. Auf diesen sei der „Steinbruch“ der Zwerchhälde nicht eingezeichnet. Nun kannte ich diese Karten bereits. Bürgermeister Wagner überreichte mir schon Anfang der 90er Jahre Kopien davon. Man kennt verschiedene Exemplare, von denen das älteste meiner Erinnerung nach in das Jahr 1832 zurückreicht. Auch Karl Heidinger aus Sachsenheim, Mitglied des dortigen Heimatvereins, hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und stieß ebenfalls auf diese Merkwürdigkeit.

Nun sind Flurkarten keine topografischen und müssen nicht die Anforderungen erfüllen, die an diese gestellt werden. Nur auf topografischen Karten sind im allgemeinen die Steinbrüche eingezeichnet. Aber nicht alle. Selbst auf Karten im Maßstab 1 : 25.000 findet man heutzutage die Zwerchhälde nicht. Davon kann sich jeder selbst überzeugen. Ich konnte die Zwerchhälde nur per Zufall auf der „offiziellen Karte des Naturparkvereins: Naturpark Stromberg-Heuchelberg“ ! : 50.000 finden und zwar mit einem grafischen Kürzel, das eher auf einen keltischen Grabhügel schließen lässt, als auf einen „Steinbruch“.

Von solcher Art ist also die Qualität moderner Topografischer Karten. Was will man dann von Karten erwarten, die älter als ein ganzes Jahrhundert und, was ausschlaggebend ist, gar keine topografischen Karten sind? Flurkarten müssen, auch heutzutage, nur die exakte Position von Grenzsteinen beinhalten. Zu mehr Arbeit sind die Landvermesser nicht verpflichtet, und waren es ganz gewiss auch nicht im 19. Jahrhundert. Für zusätzliche Arbeit wurden sie nicht bezaht. Diese alten Flurkarten wurden zudem zu einer Zeit erstellt, als noch die alten badischen und württembergischen Maßeinheiten galten. Zu den zwischen 1810/1829 bis 1872 verwendeten Maßeinheiten gehörte lt. Wikipedia z. B. der Zoll (3 cm), der Fuß (30 cm) und die Elle (60 cm). Das metrische System wurde in Baden erst zum 1. Januar 1872 eingeführt, also lange nachdem die Karten erstellt wurden, auf die sich Dr. Biel und sein Amt verlässt. Man war zu dieser Zeit nicht einmal an der korrekten Vermessung des Landes interessiert, sondern nur an möglichst großen Steuereinnahmen. Das führte dazu, dass man das Land nicht nach der korrekten Fläche, wie man sie auf Karten eingezeichnet hat, besteuerte, sondern nach den realen Strecken. Wenn sich ein Grundstück also den Hang hinauf erstreckte, dann war es größer als auf der Flächenkarte eingezeichnet und brachte mehr Steuern. Darunter mussten vor allem die Schwarzwaldbauern, aber überhaupt die Bewohner im Hügelland leiden. Soviel zu den schwachen Fakten, die die Entstehung der Zwerchhälde als „neuzeitlichen Steinbruch“ beweisen sollen.

Der erste Vertreter des Amts, der die Zwerchhälde begutachtete, war Dr. Schallmayer von der Außenstelle Karlsruhe, dessen einzige Stellungnahme mündlich vor Ort erfolgte und die Idee beinhaltete, bei den Mauern könne es sich um die Stufen eines Weinbergs in einem Steinbruch (?) handeln.

Immer wieder weiß ich die Amtsvertreter darauf hin, dass die Mauern zwiebelschalenförmig hintereinander gesetzt sind, ganz typisch für die Bauweise bretonischer und schottischer Cairns. Dieser Beweis genügte dem LAD nicht für die Anerkennung als Bauwerk, wir müssten die dazugehörigen Grabkammern bzw. -gänge liefern.

Das schafften wir 1999 mit den vier Gangportalen in Maulbronn-Schmie und ein Jahr später mit der Megalith-Kammer von Kürnbach. Weitere folgten.

Doch auch das reichte den Amtsvertretern, in Karlsruhe jetzt Dr. Wieland als Nachfolger Dr. Behrends, nicht. Wir müssten nun auch datierbares Fundgut in den Kammern vorweisen.

Doch das Landesgesetz verbietet Nicht-Archäologen die Grabung danach. Wenn wir dies illegal täten, hätten wir Strafe zu befürchten und evtl. Funde würden nicht anerkannt, da sie untergeschoben sein könnten. Die „ungenehmigte Ausgrabung“ in Kürnbach wurde von Dr. Biel augenblicklich verboten (18.5.2000).

Immer wieder baten wir die Behörde, uns dem Amt vertrauenswürdige Personen, ehrenamtliche Mitarbeiter des LAD zur Seite zu stellen und unsere Forschungen auch bei den genehmigenden Gemeinden zu unterstützen.

Stattdessen wurden wir abgewimmelt, Schreiben nicht beantwortet, einfach nicht Ernst genommen.

Da die Amtsvertreter offenbar nicht einmal das Minimum an Kenntnissen über Cairn-Architektur besitzen, schalteten wir im Jahr 2000 die deutsche Koryphäe jungstein- und bronzezeitlicher Grabarchitektur, Dr. Ziermann, damals Archäologe am Amt für Archäologie und Kultur in Stade/Niedersachsen, ein und baten ihn um eine Begutachtung der gefundenen Gangportale. Er sah anhand der Fotos sofort Forschungsbedarf. Das wurde auch unseren Beamten mitgeteilt, doch die sahen das anders. Wiederum wurde abgewimmelt.

Dr. Ziermann forderte damals, dass ein Grabungsschnitt durch einen der Cairns gezogen werden müsste, um ein für alle Mal festzustellen, ob hinter den Fassadenmauern sich Schüttgut befindet, wie ohne jeden Beweis vom Amt ständig behauptet wird, oder aber systematisch gesetztes Mauerwerk.

Dr. Biel lehnte den Vorschlag ab, dafür wäre kein Geld vorhanden.

Nun hat die Privatinitiative seit 2011 so viel Geld gesammelt, um umfangreiche Freilegungen am Cairn von Sternenfels durchzuführen. Es galt auszuschließen, dass es sich um eine Schutthalde handelt. Schüttgut würde aus völlig unterschiedlichen Materialien verschiedener Größe und Qualität bestehen und außerdem durch den Schüttvorgang in schrägen Stratigraphien liegen. Bei verschiedenen Grabungen 2011 bis 2013 kamen beeindruckend hohe Mauern zum Vorschein. Eine erste Grabung etwa 5 m hinter der Außenfassade ca. 2,5 m tief erbrachte das von uns erwartete Mauerwerk, keine schräg liegenden sondern horizontal aneinander gefügte Steinplatten aus Tonschiefer und Sandstein.

Diese Beweisführung bot ich nun Dr. Wieland Ende Mai 2014 wiederum an, wozu er lediglich meinte, dass diese Methode wohl nicht zielführend sei.

Man stelle sich vor, einer, der bisher noch nie eine Minute mit der Erforschung von Cairns, geschweige denn in der theoretischen Aneignung dieses Forschungsgebiets verbracht hat, maßt sich an, über das rechte Vorgehen zu entscheiden und einen Experten wie Dr. Ziermann zu ignorieren. Eine alternative Methode konnte er auf Nachfrage natürlich nicht nennen.

Sie sehen, in welch einem Dilemma die Privatforschung steckt, wenn sie es mit solchen absoluten Laien im Gebiet der speziellen Cairn-Forschung zu tun hat. Experten aus anderen Bundesländern will man nicht hinzuziehen.

Selbst Gutachter aus dem eigenen Land, Geologen, Steinbruchmeister und Architekten, die uns allesamt bestätigten, dass nicht im entferntesten derart viel Schutt in Steinbrüchen aufgetürmt worden wäre, allein im Fall der Zwerchhälde 140.000 Tonnen, die bis auf 20 m Höhe hochgewuchtet werden mussten, werden ignoriert. Welche wissenschaftliche Institution kann sich solch eine Willkür leisten? Alle verfügbaren Quellen aus der Steinbruchzeit des 19. und beginnenden 20. Jhs. bestätigen unsere Ansichten ebenfalls.

Das Amt aber fegt alle Gutachten und Beweise einfach vom Tisch. Es will offenbar partout die Anerkennung unserer hochkulturellen Monumente verweigern. Während in West- und Nordeuropa megalithische Cairn-Forschung archäologischer Alltag ist, sperren sich bei uns die betroffen Landesdenkmalämter in Baden-Württemberg und Bayern, diese Forschungsrichtung überhaupt einzuschlagen. Deutschland ist mal wieder auf einem isolationistischen Kurs.

Wir haben Kammern, die jederzeit geöffnet und untersucht werden könnten. Es liegt nur am LAD, dies uns zu ermöglichen und Kriterien aufzustellen, deren Erfüllung zur Anerkennung unserer epochalen Entdeckungen führt. Doch das wird offenbar bewusst und vorsätzlich bis auf den heutigen Tag unterlassen. Der Dialog mit uns wird verweigert.


Cairns sind prähistorische Grabarchitekturen, die wie nichts anderes die gemeinsamen europäischen Wurzeln der Zivilisation verkörpern. Als Prototypen hochkultureller Stufenpyramiden legen sie Zeugnis ab, wie weit entwickelt die Kulturen Europas schon in der Jungstein- und Bronzezeit waren, und dass ständig kultureller Austausch über große Teile des Kontinents hinweg stattfand, vom Atlantik bis zum Neckar. Nur so lässt sich erklären, dass diese Architekturen verblüffende Übereinstimmungen und prinzipielle Bauweisen über alle Grenzen hinweg erkennen lassen.

Ein gemeinsames Haus Europa muss also schon zu Urzeiten bestanden haben, anders ist dieser friedliche Austausch von Bautechniken nicht erklärbar.


Wir wissen nicht, wie dieser Missstand im Amt beseitigt werden könnte. Dr. Wieland redet sich immer mit den Notgrabungen aus, die das LAD derart in Anspruch nähmen, dass für nichts anderes Zeit sei. Dann sollen sie uns doch die Forschungsarbeit leisten lassen, uns vertrauenswürdige ehrenamtliche Mitarbeiter des Amts zur Seite stellen, wenn wir eine Grabkammer öffnen, vor allem aber diese völlig unbegründeten Behauptungen unterbinden, unsere Pyramiden seien „ummauerte Schutthalden“ und damit jeden glauben lassen, wir von der Cairn-Forschung seien die größten Deppen, denen man überhaupt nichts glauben müsse.

Das Beurteilungsmonopol des LAD ist also ein Missstand, aber nur einer von endlos vielen, unter denen die Demokratie und Republik zu leiden hat, so viele haben sich am Laufe der Zeit breit gemacht. Wir haben uns daran gewöhnt. Was macht also einer mehr oder weniger schon aus? Unsere Schein-Demokratie ist wie geschaffen, diese Missstände ständig mit neuen anzureichern. Wer einmal verfolgt, wie bei uns Gesetze unter Fraktionszwang verabschiedet werden, von denen der einzelne Abgeordnete nicht einmal eine Ahnung hat, um was es geht, verliert jede Hoffnung, dass sich daran je etwas ändern wird. Wenn Gesetze von wenigen Idealisten eingebracht werden, und der Gesetzestext am Ende unter dem Druck anderer Parteien und kapitalintensiver Pressure-Groups das genaue Gegenteil dessen beinhaltet was ursprünglich gemeint war, dann ist Hopfen und Malz verloren.

Das ganze Versagen staatlicher Archäologie ist weniger eine bewusste Verschwörung als die einfache Dummheit, das blanke Nichtwissen und die Eitelkeit von Leuten, die von Beruf wegen alles in ihrem Wissensgebiet wissen sollen, es aber nicht tun. Wir sind alle nur Menschen. Heutige Archäologen sind grundsätzlich völlig überlastet mir ihren Rettungsgrabungen, dass sie einfach nicht dazu kommen, sich weiterzubilden, sich um innovative Forschungen von Privatleuten zu kümmern. Die Zeit fehlt in den personell unterbesetzten Ämtern.

Aber Archäologen sollten dann so fair sein, wenn sie schon nichts zur Klärung wichtiger Fragen beitragen können, das einzugestehen und keinesfalls unqualifizierte, da auf keine eigene Forschungen basierende Gutachten abzugeben, was sie aber unablässig tun und damit Privatforscher wie uns wie die größten Deppen (Spinner, Phantasten) dastehen lassen.

Archäologen haben die Pflicht, wie alle anderen, ihre Gutachten mit Beweisen zu untermauern und nicht einfach Vermutungen, Behauptungen und falsche Prognosen in den Raum zu stellen und uneigennützig arbeitende Privatforscher damit vor der Öffentlichkeit zu desavouieren.

Am 22.5.2014 schrieb mir Dr. Wieland Folgendes per E-Mail:

"Vielen Dank für Ihre mail - was die Grabungen im Steinbruch Zwerchhälde angeht kann ich nur nochmals (wie bereits mehrfach) betonen, dass wir die von Ihnen vorgenommenen Interpretationen wissenschaftlich nicht nachvollziehen können. Sie stehen in völligem Widerspruch zu historischen und archäologischen Fakten. Bei den freigelegten Stützmauern etc. handelt es sich um Installationen des Steinbruchbetriebs und nicht um prähistorische Pyramiden."

Kompletter Unsinn, was der Mann da von sich gibt. Historisch ist überhaupt nie etwas überliefert worden über die megalithischen Cairns, da sie in noch schriftloser Zeit entstanden. Cairns sind niemals in "völligem Widerspruch zu historischen und archäologischen Fakten", denn es gibt sie, wie oben zu sehen, im Westen Europas in großer Zahl, vornehmlich in Frankreich, Großbritannien, Schottland und Irland. Ihr Verbreitungsgebiet reicht bis Ostfrankreich. Die hierzulande entdeckten erweitern das Verbeitungsgebiet der Megalith-Kulturen lediglich weiter nach Osten, an den Neckar und Main, also in den süddeutschen Raum, der bislang ein megalithisches Terra incognito bildete. Dies ist eine Weltsensation, die man aber einem Privatforscher offenbar niemals gönnen will, deshalb diese kratzbürstige Ablehung.

Ich bat Dr. Wieland am selben Tag noch einmal um einen Vor-Ort-Termin:

"Wenn unser Ministerpräsident schon Interesse an unseren Forschungen bekundet und uns alles Gute wünscht, so hoffen wir, dass nun auch bei Ihnen die wissenschaftliche Neugierde erwacht. Ich hoffe, Sie finden mein informatives Büchlein lesenswert (für das er sich bis heute nicht bedankt hat, d.V.) und ziehen auch endlich die Argumente in Erwägung. Und wie gesagt, es gibt eindeutige Kriterien, wie man beweisen kann, ob es sich um eine Schutthalde handelt, oder aber um das Mauerwerk eines großen Cairns. Dr. Ziermann hat es uns aufgezeigt. Sie müssen sich nur endlich überwinden, uns diesen Beweis antreten zu lassen und Sie müssen auch endlich, wie das in einer fairen wissenschaftlichen Auseinandersetzung üblich ist, die Gutachten zur Kenntnis nehmen, auch die, die jetzt schon beweisen, dass es sich nicht um eine Schutthalde handelt. Sie haben doch nichts zu verlieren, wenn Sie endlich einräumen, dass da kein Schutt herumliegt, sondern ein Bauwerk steht. Dann kann endlich dran gegangen werden, es fachmännisch zu erkunden, wie das die Südamerikaner mit ihren Pyramiden schon lange tun. Machen wir doch noch einmal einen Vor-Ort-Termin und besprechen, wie der Bauwerksschnitt aussehen soll, der Sie und das Amt überzeugen kann, dass man es mit horizontalen Schichten trockenen Mauerwerks und nicht mit den schrägen Stratigraphien eines Schutthügels zu tun hat."

Seine Antwort vom 23.5.2014:
 
"Einen Ortstermin halte ich für nicht zielführend, zumal wir einen solchen bereits vor Jahren hatten. Sie haben mir Ihre Argumente damals bereits vorgetragen und es hat sich auch nichts daran geändert. Die Installationen und Halden des Steinbruchs Zwerchhälde sind zwar umfangreich und eindrucksvoll, aber es handelt sich nicht um prähistorische Architektur...Wie bereits in der letzten Mail zum Ausdruck gebracht halten wir weitere Grabungen im Bereich des Steinbruchs für nicht sinnvoll und - aus Sicherheitsaspekten - auch für bedenklich. "
 
Die Klärung der grundlegenden Frage, ob es sich um Mauerwerk oder Schutt handelt, hält der Wissenschaftler Wieland also für nicht sinnvoll und redet sich mit einem Sicherheitsaspekt heraus, den Archäologen noch nie interessiert hat, wenn es um den eigenen Ruhm und den Ehrenplatz in den Geschichtsbüchern geht. Dreister sich an der Wahrheit vorbei mogeln geht ja kaum noch.  
Meine Antwort vom 24.5.2014:
  
"Unqualifizierte Äußerungen wie "ummauerte Abraumhalden" und "umfangreiche Installationen im Bereich neuzeitlicher Steinbrüche" sollten jetzt aber endgültig unterlassen werden, da von Ihrer Seite bis jetzt noch kein einziger Beweis, historisches Dokument, Fotos, Zeugenaussagen, historische Akten, Beschreibungen des neuzeitlichen Steinabbaus und der Behandlung des Abraums etc. beigebracht werden konnten, die diese voreiligen und pauschalen Aussagen belegen könnten.
Wir dagegen können durch das Handbuch des Hofsteinmetzmeister Albert Burrer von 1911 "Der Steinhauer bei der Arbeit" eindeutig beweisen, dass Abraum nicht im geringsten in diesem Umfang anfiel, wie Sie immer wieder auf völlig unbegründete Weise ständig wiederholt, aber umso falscher behaupten. Da braucht man schon eine völlige Respektlosigkeit gegenüber den objektiven Fakten und den über Jahrzehnten hinweg gewonnenen Arbeitsergebnissen von Privatforschern.
Wo bleibt da die die stets behauptete Bürgernähe? Wir werden von Ihnen behandelt wie die letzten Depppen, obwohl wir schon seit 24 Jahren in diesem Forschungsfeld arbeiten, was keiner im Baden-Württemberg macht außer uns.
Sie müssen jetzt endlich festen Kriterien folgen, unter denen Sie die Realität von Cairns im Zuständigkeitsbereich des LAD-BW anerkennen. Das haben Sie bis heute nicht getan, da Ihnen offensichtlich die wissenschaftliche Befähigung dazu fehlt. Haben Sie sich denn je mit Cairn-Forschung beschäftigt? Laut eigener Aussage finden Sie durch die akuten Rettungsgrabungen keine Zeit sich mit der Materie zu beschäftigen, sonst würden Sie solche fahrlässigen Behauptungen auch nicht in die Welt setzen. Es ist offensichtlich, dass Sie die objektive Bewertung von Cairns ohne Hilfe von Experten anderer Bundesländer gar nicht schaffen, diese aber auch nicht involvieren wollen. Sie stemmen sich mit aller Macht gegen den wissenschaftlichen Fortschritt!  Geben Sie uns Auskunft warum!
 
Wir fordern, dass Sie die Stufenpyramide von Sternenfels als solche anerkennen, da wir mittels Grabungsschnitt den inneren Aufbau derart verifiziert haben, dass eine Entstehung durch Schüttung von Abraum auszuschließen ist. Das Gebilde besteht durchweg aus trocken gefügtem Mauerwerk in horizontal gesetzter Systematik und weist keinesfalls die schräg abfallenden Stratigraphien von Schüttgut einer angeblich "ummauerten Schutthalde" auf. Wenn Ihnen das noch nicht genügt, können wir den Grabungschnitt Ihren Vorschlägen entsprechend erweitern.  
Diese Vorgehensweise und die Akzeptanz objektiver Fakten sind Sie Ihrer wissenschaftlichen Reputation schuldig."
 
Jede mittalalterliche Kloake, jede jungsteinzeitliche Abfallgrube wird gerettet. Wenn es um die Öffnung einer offensichtlich prähistorischen Grabkammer geht, sollen Personal, Zeit und Geld fehlen? Ist das nicht die blanke Tyrannei?
Solange keine einzige Grabkammer erforscht und mit Pollenanalyse und C14-Methode datiert ist, welches Recht hat das LAD-BW in aller Öffentlichkeit zu behaupten, es handle sich um neuzeitliche Installationen?
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http://www.taz.de/!121178/
 
 

 
 
 
 
 

 

 

Links befreundeter Sites:

 

      

 

                                                                                                                                                                                                            

 Artikel aus Südbaden:                 Das Geheimnis des Südschwarzwalds

Der Artikel ist nicht auf dem neuesten Stand. Eine aktuelle CD-Version ist beim Entdecker, dem Waldshuter Stadtrat  paulhklahn@gmx.net erhältlich. 

 

 Artikel aus derSchweiz:              Pyramiden und Cairns in der Schweiz

 

Article de langue francaise:         Caïrns bretons et britanniques à l'Allemagne?

 

 Articles in English language

                          aufMigration & Diffusion     A Sensationally Discovery

                                                                          South-Germany´s Unknown Megalithic Monuments part 1

                                                                          South-Germany´s Unknown Megalithic Monuments part 2

                                                                           Megalithic Cairns of South-Germany

                                                                           Pyramids in Germany, Austria and Bosnia

                                                                           Latest news and videos from German Pyramids rsp Cairns

                                                                           Gigantic pryramids of Germany

                                                                           X-Ray look on European pyramids & their supposed building technique



 

 

 

"Autoritätsduselei ist der größte Feind der Wahrheit" (Albert Einstein)

                 

           

                   CAIRN-FORSCHUNG IN DEUTSCHLAND


 

Die Stufenpyramiden der Mittelgebirge


Pyramiden in Deutschland, wo bitteschön sollen die stehen? Haben wir da vielleicht etwas übersehen?

Wenn es Pyramiden in Deutschland gibt, die mit den ägyptischen zu vergleichen sind und damit den Namen wirklich verdienen, dann können es nur die Drei Kaiserberge zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen sein, die als Silhouette auch das Logo ganz oben zieren: Der Hohenstaufen, der Rechberg und der Stuifen.

 

 

Seit endlich ein Wissenschaftler daran ging, normal erscheinende Berge auf ihre tatsächliche Geologie hin zu untersuchen, können wir vor Überraschungen dieser Art nicht mehr sicher sein. Der Name dieser Berge verrät schon, dass hier Kaiser unserer immer noch völlig unbekannten Vorgeschichte bestattet sein müssen.

Prof. Semir Osmanagich, der besagte Entdecker, erforscht seit 2005 die bosnischen Pyramiden (www.bosnianpyramids.org). Auch dort sind es, wie die Pyramiden von Giseh, drei bzw. vier, eine Sonnen-, eine Mond, Erd- und Drachenpyramide. Das kann kein Zufall sein. Näheres zu diesen Entdeckungen und zu Bergmonumenten hierzulande finden Sie mit dem Direktlink Pyramiden (Bergmonumente).

Die Buchautorin Gabriele Lukacs hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Pyramiden Europas, die seither bekannt wurden, auf ihrer Webseite zu veröffentlichen (www.european-pyramids.eu). Zu den deutschen Berg-Pyramiden:  Zeugenberge oder Stufenpyramiden?

Die erste Stufenpyramide Deutschlands, und eine der höchsten hierzulande sicherlich, wurde jedoch schon 1990 in Sternenfels/Baden entdeckt. Seltsamerweise zeigt das Ortswappen exakt diese Sensation! Was verbindet den Siebenstern im Wappen mit dem Siebenstern Ägyptens (Symbol der Sonne), der zur Konstruktion des einzigartigen Umrisses der Cheopspyramide verwendet wurde?

2011 erst fanden sich, dank dieser Webseite, endlich genug Interessierte aus Sternenfels und der Region und damit auch erstmals genug Finanzmittel, um die erforderlichen Bagerarbeiten durchzuführen. Das Ergebnis lässt sich sehen. Das polygonale, ca. 60 x 80 x 23 m große Bauwerk besteht komplett aus geschichteten Sandsteinplatten und hatte ursprünglich eine glatte Fassade und Stufen, die jetzt eingestürzt sind.

Der einzelne Block vor der Fassade (s. u.) scheint ein uralter Krönungsstein zu sein. Die Könige von Schottland und Schweden wurden in alter vorchrislticher Zeit auf diesen Steinen ausgerufen. Der Stone of Scone (Schottland) und der Mora Stenar (Schweden) sind heute noch erhalten. Gleiche Funktion dürfte auch der Hags Chair am Loughcrew Cairn von Irland und der sog. Opferstein von Dieffenthal im Elsaß gehabt haben.

 

 

 

 


 

Die Grabungen von 2011 und 2012 legten einen großen Teil der östlichen Bauwerksseite frei. Dabei kamen auch zwei Treppen zum Vorschein, eine serpentinartig aufsteigende und eine flache mit breiten Stufen, beide trocken aus Sandsteinplatten gesetzt. Der weitere Verlauf dieser Treppe (rechts im Bild) wurde durch eine Steinsetzung auf den Stufen blockiert. Verbirgt sich hier ein aufwändig gesichertes Portal?

 

 

Die Ostseite hat eine Länge von rund 80 m, wobei der freigelegte Teil etwa 50 m betragen dürfte. Mit dem Bagger konnte nur die Basismauer freigelegt werden, also ein Bereich von etwa 7 -  8 m Höhe. Die Gesamthöhe des Bauwerks jedoch erreicht spielend 20 m, wenn man das Fundament hinzurechnet und den Untergrund aus Lehm und Geröll, der auf dem eigentlichen Felsgrund 2 m hoch aufgetragen wurde, dürften es 24 m sein. DieStufen dieser Pyramide sind bis jetzt noch nicht sichtbar, da noch völlig verschüttet und von Bäumen bewachsen. Sie sind jedoch aus der Topografie heraus gut zu erschließen. Jedoch gibt es bis jetzt noch keinen gangbaren Weg, diese freizulegen. Der Bagger muss dazu auf den sehr steilen Hang, über die 7 m hohe Basismauer hinweg, fahren. 

So große Bauwerke? Unvorstellbar.  Das ist auch das eigentlich Tragische dieser Jahrtausendentdeckung, diese Bauwerke sind einfach zu riesig, um sie überhaupt vollständig abzubilden. Im dichten Wald und zwischen den eng stehenden Felswänden findet sich keine Perspektive, die alles erfassen könnte.

Nur, unsere Stufen-Pyramiden Süddeutschlands stehen grundsätzlich in Steinbrüchen, und das ist der eigentliche Grund, warum keiner der Fachleute dran glauben will. Diesen gewaltigen Aufwand, die Toten sowohl in prachtvollen Monumenten als auch tief unter der Erde im Fels zu begraben, wollen sie unseren Vorfahren einfach nicht zutrauen. Doch wenn selbst nordamerikanische Indianer genau solche großflächigen Pyramiden errichten konnten, dann wird das als selbstverständlich hingenommen. Alle Vorstellungen über die angeblich primitiven Völker außerhalb des römischen Reiches werden mit der Entdeckung dieser neuen Grabgattung völlig auf den Kopf gestellt.

Wer auf den Spuren des Entdeckers sich in die verborgenen Welten vermeintlicher "Steinbrüche" begibt, fühlt sich manchmal wie in den tropischen Regenwald der Maya-Kultur versetzt. Doch die unten abgebildete Zyklopenmauer findet man hier mitten in Deutschland (Sonnenstuhl bei Würzburg-Randersacker). Unglaublich, dass solche monumentalen Ruinen heutzutage, wo alle Welt sich für die versunkenen Hochkulturen anderer Völker interessiert, von den Staatsarchäologen der südlichen Bundesländer immer noch als profane Steinbrüche abgetan werden können. 

Und es ist ganz gewiss nicht eine mutwillige Übertreibung, unsere Funde als Stufenpyramiden zu bezeichnen. Wenn erst die dicken Lehmschichten beseitigt sind, die fast alle unsere Bauwerke bedecken und die überwiegend eingestürzten Stufen rekonstruiert wurden, werden sie aussehen, wie all die jetzt schon für Touristen offen stehenden Monumente West-Europas. Wie wenig es dafür bedarf, zeigt die einzigartige, da mit Zinnen versehene Stufenpyramide auf dem Marsberg bei Würzburg-Randersacker, die 2011 erstmals so gut zu erkennen war, da man sich endlich zu einer Fällaktion entschlossen hatte.

 

Der unten abgebildete Cairn in der Steingrube von Schmie-Maulbronn  konnte mit seiner Länge von 80 m nicht einmal in voller Größe abgebildet werden.

 

Doch es gibt Exemplare, die sind noch weit größer, das größte Megalithmonument, das diese Bezeichnung auch wirklich verdient, hat eine Achsenlänge von rund 440 m und eine Nord-Süd-Ausdehnung von sage und schreibe 470 Metern. Es befindet sich auf einem Berg oberhalb Heilbronns. Völlig von Wald bedeckt ist es daher auch von der Luft aus schwer in ganzer Größe zu erkennen (siehe Startbild oben). Doch auch diese Grabmonumente sind noch ein Klacks im Vergleich zu den echten monumentalen Pyramiden, die, wie schon eingangs erwähnt, im Süden Deutschlands zu finden sind. Dabei handelt es sich um die im Logo als Silhouette erkennbaren Drei Kaiserberge zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen (Starbild ganz oben) - unsere Pyramiden von Giseh. Sie bestehen aus dem Hohenstaufen (unten), dem Rechberg und dem Stuifen, von denen alle mehr oder weniger ausgeprägte Stufen aufweisen.

Die Drei Kaiserberge sind lediglich die Spitze eines Eisbergs, denn es gibt eine erstaunliche Zahl dieser offensichtlich künstlichen Stufenberge in Deutschland, die von der Geologie Zeugenberge genannt werden. So auch der bei Heilbronn befindliche Burgberg "Weibertreu", auf den im Kapitel Bergmonumente näher eingegangen wird.  Ein Bericht (28.10.2011) findet sich auf  Zeugenberge oder Stufenpyramiden? 

Nichts als Skepsis auf Seiten der deutschen Fachwelt. Der Entdecker ein Phantast, Spinner. Soll hier womöglich das gründlich ramponierte Nationalgefühl Deutschlands wachgekitzelt werden? Noch eine Schleife in der ewigen Achterbahn von historischem Minderwertigkeitskomplex und Größenwahn? So die seltsam ideologisch aufgeheizte und mit schlimmen Verdächtigungen nicht sparsame Riege frustrierter, da mit täglichem Kleinkram beschäftigte Riege von staatlichen Archäologen, die den Erfolg natürlich niemals einem Außenseiter gönnen würden.

 

Die Grabkammern und -gänge

 

Jahrelang verweigerte man uns die Anerkennung der immer zahlreicher werdenden Funde mit der Begründung, dass ja keine Grabkammern wie in anderen Cairns Europas gefunden wurden. Seit 2000 jedoch stießen wir auf immer mehr megalithische Gänge, Portale, Ganggräber, Sarkophage, Steinkisten und Dolmen. Es dürften mittlerweile mehr als 20 Exemplare sein. Dazu noch jede Menge zerstörter Kammern in teilweise abgetragenen Cairns, von denen nur noch die Fundamentmauern erkennbar sind. Die Geschichte deutscher Cairns ist eine beispiellose Zerstörungsgeschichte. Es gibt Hinweise, dass schon in der Zeit des Baus erster christlicher Klöster im Land die alten Felsnekropolen als Steinbrüche zur Plünderung freigegeben wurden. Da die Ganggräber frei zugänglich waren, dürften sich die erwartbaren Funde sehr in Grenzen halten.

Wer sich schon mit megalithischen Cairns und Dolmen auskennt, findet daher die überzeugendsten Beweise unter Ganggräber (Dolmen), nämlich Grabgänge in Dolmenbauweise, die in Baden-Württemberg und Bayern entdeckt wurden und z. T. gut begehbar sind, sowie Sarkophage wie z. B. der unten abgebildete, der aus der Felswand herausgemeißelt und mit einer Trockenmauer abgegrenzt wurde, die Teil einer großen Terasse vor dieser Felswand ist (Steingrube bei Schmie/Maulbronn).

Lassen wir die Fakten sprechen, und die lassen sich nicht widerlegen, es gibt sie wirklich, so unglaublich das klingt. Der deutsche Wald, Ort zahlloser Mythen, der Märchenwald unserer Kindheit, verbirgt die phantastischen Funde aus uralter Zeit. Meist auf steilen Hügeln, hoch oben in den Abhängen errichtet, in den Fels hinein gebaut, einst schon von weiter Entfernung sichtbar, heute von dichten Wäldern komplett verborgen, warten diese gewaltigen Ruinen darauf, dass sich der Geist endlich auf sie konzentriert und nach Mitteln und Wegen sucht, sie in alter Herrlichkeit neu erstrahlen zu lassen.

Doch der Widerstand ist enorm. Geradezu übermächtig sind die Denkmuster, mit denen über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg diese uralten Bauwerke betrachtet wurden, die genauso große Rätsel bieten wie die pharaonischen Pyramiden Ägyptens, insbesondere was die Bautechniken, den Einsatz von massenhaft benötigten Arbeitskräften aber auch die Suche nach Grabkammern betrifft.

Die Logik dieser eigenartigen Bestattungsform in Fels führt zu immer neuen Entdeckungen. Bisher wurde nur ein ganz grober Überblick gewonnen. Mancher „Schandfleck in der Landschaft“ wird sich wohl noch als ehrwürdiges Überbleibsel einer imposanten Hochkultur entpuppen!

 

Ziel und Zweck dieser Homepage

 

ist es, den Interessenten statt der auf viele einzelne Sites verteilten Informationen endlich eine kompetente Internet-Seite zur Verfügung zu stellen, in der umfassend über deutsche Stufenpyramiden und ihre Ganggräber berichtet werden kann. Wenn die Großsteingräber Norddeutschlands auf www.stonepages.de optimal präsentiert werden, dann die weitgehend unbekannten süddeutschen Megalithmonumente so gut es geht hier. Zum europäischen Vergleich bieten sich die Webseiten von The Megalithic Portal und www.stonepages.com an.

Doch nur hier finden Sie die Argumente, mit denen die wissenschaftliche Auseinandersetzung um Megalithmonumente in Süddeutschland geführt wird, die Berichte über den aktuellen Forschungsstand.

Die Webpräsenz gliedert sich in zwei Hauptteile – einem Katalog der Cairn-Vorkommen/Katalog der Fundstätten mit reichlich viel Bild- und Kartenmaterial und die Rubrik, in der es um die Beweisführung der Cairn-Forschung/Cairn-Studien und Analyse geht. Jedes Kapitel ist sicher interessant und wichtig. Auf der News/Forum-Seite geben wir gerne Antwort auf die Fragen der Leser. Hier soll die aktuelle Information Verbreitung finden.

Auf dieser Webseite finden sie all die Argumente versammelt, die bisher in keinem anderen Medium veröffentlicht wurden. Die hier vertretene Beweisführung kann weiterhin von der Fachwelt angezweifelt, mit fundierten Gegenargumenten widerlegt oder aber, worauf wir schon lange vergebens warten, durch eigene staatliche oder akademische Forschungen auch endlich verifiziert werden.

Deshalb ist vor allem der unvoreingenommene Fachmann angesprochen. Schön wäre es, wenn endlich der Professor einer entsprechenden Fakultät oder der Leiter einer Denkmalbehörde sich überzeugen ließe und die riesigen Chancen erkennen würde, die der Forschungsgegenstand bietet, einer, der die Sache endlich in die Hand nimmt, weil er die Qualifikation und die finanziellen Möglichkeiten dazu hat, mit den Studenten seiner Fachschaft kompetente Grabungen durchzuführen.

Wir, das ist der Entdecker selbst sowie seine Mitforscher von der Cairn-Forschungsgesellschaft, sind uns aber auch im Klaren, wie verhärtet die Fronten in 20 Jahren Auseinandersetzung inzwischen sind. Tatsache ist, dass die zuständigen Landesdenkmalämter sich von vornherein auf eine Grundannahme festgelegt haben und von dieser nicht mehr abweichen wollen. Alles, was für eine prähistorische Monumentalarchitektur in „Steinbrüchen“ spricht, wird ausgeblendet, alles was tatsächlich in dem langen Zeitraum nach Errichtung der Monumente irgendwann an tatsächlichen Steinbrucharbeiten stattfand, selektiv überbewertet. In Wirklichkeit haben die Archäologen der Landesdenkmalämter bis heute keine einzige Minute Forschungsarbeit in die Untersuchung der Baukörper, ihrer Konstruktionsweise, in die bauliche Kategorisierung der megalithischen Portale, Ganggräber und Kammern investiert. Es wäre ein Leichtes gewesen, selbst eine der zahlreichen gemeldeten Gänge archäologisch mit den modernsten zur Verfügung stehenden Mitteln zu untersuchen. Es fand einfach nicht statt. Von daher stellt sich die Frage, wie hoch eine gutachterliche Stellungnahme seitens der LDAs bezüglich der hier zu erläuternden Bauwerke überhaupt einzustufen ist. Ein monotones Mantra, das nur einen Satz kennt, mit Basta-Haltung vorgetragen: „Es handelt sich um Steinbrüche, Schluss der Diskussion“, kann ja wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein.


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 



Wie konnten diese gewaltigen Megalith-Pyramiden   

einfach übersehen werden?

 

Die Menschen anderer Länder Europas, sogar die Bewohner Norddeutschlands, sind es gewohnt, überall auf imposante Ruinen ihrer antiken bzw. jungsteinzeitlichen Vorfahren zu stoßen. Wir in Süddeutschland freuen uns gerade noch über Erdgrabhügel oder Schanzen der Kelten, deren Bau keine Steinverarbeitung voraussetzt. Ausgerechnet die Kelten, die doch Meister der Eisenverhüttung und -verarbeitung waren, sollen das harte Metall nicht zur Steinbearbeitung verwendet haben? Lediglich die gewaltigen Wehrmauern verraten, dass sie diese Technik doch beherrschten. Doch in welchem Umfang wirklich, wird erst jetzt nach der Entdeckung der Keltenpyramiden deutlich. Wer nicht an keltische Datierung glauben will, beschäftige sich mit dem Kapitel „Keltische Werkzeuge und ihre Datierung“ und „Celtica“ in der Rubrik Cairn-Forschung. Cairns wurden nicht nur in der Jungstein- und Bronzezeit ab etwa 3800 v. Chr. gebaut, sondern im Innern Frankreichs auch noch in der Eisenzeit bis etwa 500 v. Chr. (Cairn von Montioux bei Saint Soliere).

Jeder unbefangene Betrachter, der diesen monumentalen Bauwerken zum ersten Mal begegnet, glaubt, in einem profanen Steinbruch zu stehen und wundert sich vielleicht über die gewaltig großen Abraumhalden darin. Nur, wer schon mal einen normalen Industriesteinbruch gesehen hat, weiß, dass diese durchweg leer geräumt sind und meist keine störenden Abraumhalden im Abbaugebiet aufweisen. Aber auch wer das nicht weiß, ist meist erstaunt über die enorme Höhe und den außerordentlich großen Umfang dieser vermeintlichen Schuttberge, die völlig rätselhaft das ganze Areal des Steinbruchs zwischen den Felswänden in Beschlag nehmen.

Zudem erwarten den Besucher z. T. kolossale Stufen, die auf dem steilen Berghang unterhalb der „Steinbrüche“ errichtet wurden. Wir kennen Megalithmonumente mit drei, fünf oder sogar zehn Stufen, die sich zwischen 40 und 80 m Höhe erstrecken.

Wer nun diese angeblichen Halden genauer anschaut, stellt fest, dass sie zur Verblüffung gar nicht aus Schutt, sondern aus Mauerwerk bestehen, die Stufen sogar aus tonnenschweren Felsplatten. Es handelt sich in Wirklichkeit um die Überreste deutscher Pyramiden, um die Ruinen von vorgeschichtlichen Steingrabhügeln, die trocken gemauert die ersten und ältesten Steinarchitekturen Deutschlands darstellen. Dafür gibt es eindeutige Beweise, zahlreiche Indizien und archäologische Vergleiche in ganz Europa.

So verrückt es klingt, alte Steinbrüche und ihr architektonischer Inhalt sind offenbar die ältesten und imposantesten Überbleibsel einer prähistorischen Zivilisation hier mitten in Deutschland, Ruinen, die bis heute keiner wirklich zu deuten wusste und die deshalb so gut wie nicht erforscht sind.

Wir stehen hier vor den Relikten einer versunkenen Hochkultur, hier mitten im Zentrum des Kontinents, und keiner hat sie je bemerkt. Die Landesarchäologie glaubt nicht an die Entdeckung und verweigert die Erforschung. Doch die Menschen haben ein Recht, über diese Sensation informiert zu werden. Deshalb diese Homepage.

Tatsächlich brachten die privaten Forschungen der vergangenen Jahre überwältigende Beweise zutage, die hier vorgelegt werden. Die Fundlage wird ständig größer. Die Gewissheit, es hier tatsächlich mit einer überreichen Pyramidenkultur zu tun zu haben, basiert folglich auf langjährigen Forschungen, auf Ausgrabungen, die 1990 begannen und eine Fülle evaluierbarer archäologischer Relikte architektonischer Art zutage brachten.

Vieles, man ahnt nur wie viel Wertvolles, wurde nachweislich zerstört durch sehr viel spätere Steinbrucharbeiten, vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts. Gewaltige Nekropolen, selbst ein Kaisergrab (Kaisergrub bei Karlsruhe-Grötzingen), hoch über dem Oberrheintal thronend, verschwanden unter den Mülldeponien des 20. Jh., aber noch immer gibt es unüberschaubar viele dieser uralten Steinbrüche. Dort an den steinernen Hügeln sind zum Glück noch immer die ordentlich gefügten und gemauerten Fassaden, prägnante Stufenund vorallem die Portaleund Dolmen geheimnisvollerGanggräber, die ins Innere der Bauwerke führen, zu besichtigen.

Diese können einschlägig bewanderte Bauhistoriker, Archäologen und Vorgeschichtsforscher jederzeit begutachten und mit gleichartigen aus dem umfangreichen Feld der west- und nordeuropäischen Megalithik vergleichen.

In ganz West- und Nordeuropa kennt man diese Grabhügel aus der Jungstein- und Bronzezeit. In Frankreich und Großbritannien nennt man solch einen Steingrabhügel Cairn, ein Wort aus dem keltischen Sprachsubstrat unseres Kontinents, das sich im deutschen Sprachraum, vor allem in Österreich, als Kärner/Karner, das Beinhaus der Toten, erhalten hat, ein etymologisch einwandfreier Beweis, dass Cairns im deutschsprachigen Raum in ihrer Funktion als Grabhaus seit Urzeiten bekannt waren.

Hier konnten also noch bis weit in erinnerliche Zeit die Skelette unserer Vorfahren besichtigt werden, bevor das Wissen allmählich verschwand, so gründlich, dass manch objektiv sich wähnender Wissenschaftler nur beim Lesen dieser Worte „grandiose versunkene Hochkultur in Deutschland“ lieber an lästige Scherzbolde glauben, als sein eh strapaziertes Hirn auf die grandiosen Möglichkeiten dieser neuen Entdeckung lenken möchte.

 

Historische Einordnung

 

Den Bewohnern der Mittelgebirge ist, im Gegensatz zu den Menschen Norddeutschlands, kaum bewusst, dass unsere Historie noch weit tiefer als die Römerzeit in eine bisher kaum verstandene Vorgeschichte zurückreicht, aus der uns diese gewaltigen Megalithmonumente erhalten sind, eine Epoche, die man eben wegen dieser tonnenschweren Bausteine als Megalithikum bezeichnet.

Cairns, so der archäologische Begriff für diese älteste Steinarchitektur, der im englischen und französischen Sprachraum verbreitet ist, wurden von ca. 3700 bis 500 v. Chr. gebaut, also von der Jungsteinzeit bis in die Eisenzeit der Kelten, ein gigantischer Zeitraum, der dringende Fragen bezüglich der Gültigkeit unserer orthodoxen Chronologie aufwirft. 

Hier im Süden fehlten bislang derart riesige Hünengräber wie in der Norddeutschen Tiefebene, Zeugnisse einer autochthonen Hochkultur. Von diesen urzeitlichen, z. T. über 100 m langen Grabhäusern gab es einst über 10.000 Exemplare. Weit über die Norddeutsche Tiefebene gestreut bezeugen sie noch immer eine unglaubliche Dichte und Verbreitung dieser frühen Zivilisation. Aber weiter im Süden konnte man bisher recht wenige Exemplare dieser Grabgattung entdecken.

Man hat sie schlicht übersehen und, wie beschrieben, schon immer völlig falsch als „die alten Steinbrüche“ verstanden. Die jetzt entdeckten Nekropolen im Fels erweisen sich nun als das Terra X der Großsteinkultur, bieten aber auch Vergleichsmöglichkeiten zu den großen Hochkulturen der Menschheit.

Gegenwärtig haben Archäologie und Geschichtswissenschaft große Schwierigkeiten, die Megalithik Europas mit den Hochkulturen Nordafrikas und Vorderasiens in Verbindung zu bringen. Chronologische Differenzen, die durch die C14-Datierung entstanden und Jahrtausende umfassen, verbieten es, Zusammenhänge zu sehen. Doch die architektonischen Vergleiche lassen kulturelle Einflüsse über die Kontinente hinweg erkennen, was gerade dem Typus des föderalistisch konditionierten Provinz-Archäologen höchst suspekt erscheinen muss.

In Ägypten nämlich gibt es ein nahtloses Ineinanderübergehen von Steinbrüchen und pharaonischen, antiken und sogar noch neuzeitlichen Felsgräbern und Felsgrabanlagen. Der Vergleich der dazu nötigen Steinbearbeitungstechniken mit den hier verwendeten macht erst begreiflich, auf welch hoher zivilisatorischer Stufe unsere eigene Hochkultur nun anzusiedeln ist. Denn die Felswände, welche unsere Cairns umgeben, sind genauso mit Spitzmeißel und Scharriereisen gekämmt, wie die ägyptischen. Solche Kammmuster aber datiert man in Ägypten ausschließlich in pharaonische Zeit, also von 2800 v. Chr. bis in die Römerzeit.

Ein enormer Forschungsbedarf hat sich damit eröffnet. Man kann von einer ebenso großen Dichte an Megalithgräbern ausgehen wie im Norden, nur, die Stufenpyramiden hier sind oft größer und höher als alles, was man bisher aus den megalithischen Zonen Europas kennt. Bauwerkslängen von 250 und sogar 440 m schlagen alles bisher Bekannte in Europa. Meist hoch oben auf den Bergen, über den Flusstälern, immer am Rand der Hügelkuppen errichtet, wo sie einen hochherrschaftlichen Blick über die weiten Landschaften bieten, geben sie Zeugnis von der Macht und Herrlichkeit der dort einst Bestatteten.

 



 
































































 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kulturkontakte zum pharaonischen Ägypten schon in der Keltenzeit

 

Es waren Stufenpyramiden, in denen die Kelten ihre letzte Heimstatt in der Anderswelt bezogen, die Rekonstruktionen französischer Archäologen brachten das zutage. Ganze Sippschaften wurden dort in einem Megalithgrab beerdigt, das gibt die Anzahl der Gänge und Kammern zu erkennen.

Noch im Mittelalter war die gebildetste Schicht neben dem Klerus, der Adel, über die Existenz dieser Stufenpyramiden informiert. Das beweist das Wappen der Ritter von Sternenfels aus dem Jahre 1496, auf dem eine dreistufige Pyramide sehr gut zu erkennen ist, in ihr die Iwaz- oder Eiben-Rune, der Weltenbaum. Bzgl. der Eibe sei erwähnt, dass bei Eibensbach auf dem Stromberg Ende 2008 eine große Nekropole mit erhaltenem Megalithgrab entdeckt wurde. Über der Pyramide thront der Siebenstern, der Stern der Druiden, dessen ganzes Geheimnis keiner mehr kennt. Walther Machalett fand heraus, dass der höchst eigenartige Böschungswinkel der Cheopspyramide (51° 50´) mithilfe des Siebensterns konstruiert wurde. Die Silhouette der Pyramide entsteht automatisch zwischen den zwei unteren Sternzacken, wie man im Logo ganz oben auf dem Startbild sehen kann.

Wie groß muss demnach die Bedeutung Sternenfels´ in dieser Kontinent-übergreifenden Geographie der Vorgeschichte gewesen sein? Welches Volk, welche Kultur pflegte überhaupt derart weltumspannende Wissenschaft zu betreiben? Die konventionelle Geschichte weiß uns darüber nichts zu berichten.

Das Wappen und die kultgeographischen Theorien Machaletts waren überhaupt der Schlüssel zur Entdeckung der ersten Pyramide bei Sternenfels, die Zwerchhälde, die genau auf dem Meridian der alteuropäischen Erdvermessung, auf der Achse des Weltenbaums liegt. Sternenfels war im Mittelalter Kreuzungspunkt wichtiger Reichsstraßen, die aber schon in römischer Zeit existierten und zur Versorgung der vorgelagerten Kastelle dienten. In Wirklichkeit muss hier ein großes keltisches Oppidum gelegen haben, eine weltbekannte Bergstadt, die auf der Ptolemäischen Weltkarte als "Sterenontium" nördlich des Abnobia-Gebirges, also des Schwarzwalds, eingetragen ist.

Wenn schon die Ritter von Sternenfels offenbar tradiertes Wissen über deutsche Pyramiden hatten, dann wohl auch die Zähringer, die bis in die Neuzeit die Markgrafen Badens stellten. Denn in ihrer Hauptstadt Karlsruhe wurde nach der Stadtgründung 1715 eine Pyramide mitten auf dem Marktplatz errichtet. Und das bislang größte Verbreitungsgebiet deutscher Stufenpyramiden findet man just östlich dieser Stadt, auf halber Strecke zwischen Rhein und Neckar, im Naturpark Stromberg-Heuchelberg, ein archäologisches Wunderland, das noch viele Geheimnisse birgt.

 

 

 



Private Cairn-Forschung im länderhoheitlichen Dilemma

 

Vorrangiges Ziel all unserer Anstrengungen kann es nur sein, dass diese Monumente unserer Vorgeschichte endlich Anerkennung finden. Tatsache ist, dass eine archäologische Entdeckung von derart epochaler Tragweite es sehr schwer hat, von den akademischen Kreisen in den betreffenden Bundesländern anerkannt zu werden, vor allem, da sie von einem Außenseiter des Wissenschaftsbetriebs gemacht wurde, und denen verweigert man gerne die Anerkennung, kompetent zu sein.

Tatsache ist, dass es in Deutschland, anders als in Frankreich, Großbritannien, Irland etc., keine staatliche Cairn-Forschung gibt. In den nördlichen Bundesländern beschäftigt man sich zwar mit speziellen megalithischen Hinterlassenschaften, den Hünengräbern und Dolmen, aber deren Landesdenkmalämter sind nicht für den Süden zuständig.

Der Entdecker lief daher immer nur gegen hermetisch geschlossene Türen. Über Jahre hinweg wurde versucht, durch direkte Ansprache die Fachwelt auf das Thema aufmerksam zu machen. Durch Veröffentlichungen in Publikationen, die keine Fachzeitschriften sind (eine andere Möglichkeit gab es nicht, da die archäologischen Periodika sich weigerten, Bericht zu erstatten), sowie durch Internet-Artikel und Homepages wurde die Öffentlichkeit gesucht. Ein Durchbruch blieb aus.

In der Diskussion stellen wir immer wieder fest, dass die angesprochenen Experten in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen überhaupt nicht mit unseren Argumenten, Beweisen und Indikatoren vertraut sind, sich also nicht einmal die Mühe gemacht haben, das Buch über die Entdeckungen, das man ihnen großzügig überlassen hat, zu lesen und sich Hintergrundwissen zu verschaffen. So begegnen sie uns oft genug wie uninformierte Laien, die sich im Fachgebiet Megalithik gerade so auskennen. Nun, da sich jeder das Wissen hier verschaffen kann, kann sich auch keiner mehr herausreden.

Die Meinung eines Entdeckers erscheint einem außen stehenden Betrachter immer erst einmal subjektiv. Sie wird dann objektiviert, wenn sie für alle nachvollziehbar argumentiert, wenn die vertretenen Überzeugungen durch objektive Untersuchungen und Vergleiche zustande kamen, sowie Argumente und Gegenargumente auf ihre Stichhaltigkeit geprüft wurden. Jeder, der sich hier informieren will, kann diese Argumente nachvollziehen, die Beweisführungen prüfen, die Vergleiche ziehen und damit zu seinen eigenen Schlussfolgerungen gelangen.

Wer sich in die fachliche Diskussion begibt, sollte aber ein Mindestmaß an einschlägigem Wissen besitzen und nicht unreflektierte Meinungen wiedergeben, die meist auf dem Niveau von dörflichem Geschwätz sich bewegen und seit den ersten oberflächlichen Gutachten der Landesdenkmalpfleger im Umlauf sind, die sich meist mangels besseren Wissens darauf beziehen.



Archäologische Evidenz wird mit dummen Floskeln gekontert

 

Primitivstes aber zählebigstes Argument: Es handele sich um Abraumhalden, die einst aus nicht nachvollziehbaren Gründen ummauert wurden, so dass sie megalithischen Cairns zum Verwechseln ähnlich sehen. Zufälligerweise wurden sie dann noch - im Nachhinein (!) - mit denselben Gängen ausgestattet, die man typischerweise in der Megalithik Nord-, Nordwest- und West-Europas kennt. Das wäre nun wirklich mehr als nur Zufall. Solche Koinzidenzien gibt es nicht. Trotzdem behauptet die von ländlicher Fama konditionierte Landesarchäologie, diese eindeutig megalithischen Gänge seien nichts anderes als Bierkeller und Pulverkammern der Steinbrecher unter aufgehäuftem Abraum.

Dass hier Abraumhalden ummauert worden seien ist nun eine Behauptung, die der Entdecker schon zu Anfang der 90er Jahre widerlegte, und deren stereotype Wiederholung er deshalb als persönliche Beleidigung auffasst, denn damit wird das Ergebnis seiner jahrelangen Ausgrabungen unter widrigsten Umständen nicht nur einfach ignoriert, sondern seine uneigennützige und aufopferungsvolle Arbeit herabgewürdigt. Tatsache ist, dass historisch keine einzige ummauerte Abraumhalde im Bergbau nachweisbar ist. Im Gegenteil: die wild verstreuten Schuttmassen antiker Bergwerke mit ihren Schwermetallanteilen belasten heute noch die Umwelt. Eine derart sinnlose Tätigkeit, wie das Ummauern einer im Wachsen begriffenen Schutthalde hätten nicht einmal antike Sklaven auf sich genommen.

Die Feldforschung in zugewachsenen „Steinbrüchen“ ist alles andere als angenehm und nimmt wohl keiner gerne auf sich. Oft genug ist allein schon die Begehung des Areals eine Plage, wenn Dorngestrüpp, dicht stehendes Kleingehölz und Buschwerk das Vorwärtskommen hindert. Und dennoch muss ein Überblick über das Gelände gewonnen, steile Cairns bestiegen und in tiefe Schluchten hinabgestiegen werden. Immer wieder trifft man auf haushoch zugemülltes Gelände, obwohl sich hier in den letzten Jahren viel getan hat.

Der Ausgräber musste über die Jahre hinweg ganz allein reihenweise kreuz und quer liegende Bruchbäume mit dem Beil fällen und aus dem Steinbruch ziehen, um überhaupt einen Gesamteindruck des Grabungsgeländes zu bekommen, im tiefgefrorenen Januarboden mit dem Pickel Wurzelstrünke beseitigen, damit die Mauern freigelegt werden konnten, und dazu die ganze Zeit ohne fremde Hilfe Tonnen von Material, vor allem Lehm und Bausteine, mit zwei Eimern links und rechts und der reinen Muskelkraft vom Grabungsgebiet wegschaffen. Zu alldem kamen bergrutschartig in Bewegung gekommene Geröllmassen auf den zuvor mühsam freigelegten Mauerpartien, die wieder beseitigt werden mussten, und das alles in zeckenverseuchtem Unterholz, deren Krankheitserreger wohl auch für die chronischen Glieder- und Kopfschmerzen des Entdeckers verantwortlich sein dürften.

Das waren die Strapazen, die knochenharte Arbeit hinter gemütlich zu betrachtenden Dokumentationsbildern, die eindeutig beweisen, was jeder vernünftige Mensch schon beim Anblick der steil aufragenden Steinhügel intuitiv erfasst. Hier stehen stabile Monumente und keine Schutthalden!

Dass diese unwiderlegbaren Beweise immer noch von den Verantwortlichen in den Landesdenkmalämtern einfach ignoriert werden ist daher eine an Schäbigkeit nicht zu überbietende Infamie.

Die Grabungen des Entdeckers erbrachten eindeutig massives Mauerwerk und wiederum Mauerwerk hinter diesem, also keinerlei Schutt. Was als Schutt interpretiert wird, ist in Wirklichkeit nur der Humus der Jahrtausende und das Geröll der erodierten Bausteine aus Sandstein, das sich ausschließlich auf und nicht in den Baukörpern abgelagert hat. In den Kapiteln über die Cairns und die Ganggräber, Rubrik Cairn-Forschung, wird noch detaillierter auf die Grabungsergebnisse eingegangen.

Nach Vorträgen hört man in der manchmal von amtstreuen Personen kontrovers geführten Diskussion die Meinung: Die Frage, ob es hier derartige Monumente gibt, sei ein Glaubenskampf. Doch mit Glauben hat die Forschung am allerwenigsten zu tun. Wer das behauptet, kennt sich einfach nicht aus, hat noch nie einen Cairn gesehen, kein megalithisches Ganggrab betreten, will sich auch einfach nicht die Mühe machen, die Argumente zu prüfen, die Vergleiche mittels Fachliteratur oder Internet-Seiten anzustellen. Jeder kann sich einen Überblick verschaffen, was echte Steinbrüche ausmacht und darüber nachdenken, wie die hier vorgestellten Felsausbrüche mit ihren enorm großen Bauwerken logisch erklärt werden können.

Die Landesarchäologie Baden-Württembergs hat es sich also viel zu einfach gemacht und bis heute nicht für nötig befunden, den Hälden und ihren Grabgängen selbst auf den Grund zu gehen und nach Artefakten der versunkenen Hochkultur zu suchen. Höchst schade, nicht nachvollziehbar und eigentlich eine Kulturschande gerade für die Schwaben, die sich als Land der Denker und Dichter rühmen und stolz auf ihre Wissenschaftsgeschichte sind.

Man könnte das Ganze als eine Provinzposse abtun, als ein dem föderalen Kultur-Provinzialismus geschuldetem Ärgernis, denn südwestdeutsche Landesarchäologie versteht sich vornehmlich als provinzialrömisch orientiert. Der Landeskonservator selbst hat sich auf die Kelten bzw. Eisenzeit kapriziert und dort auch Beachtliches geleistet, aber an megalithische Bauten im Land glaubt im Stuttgarter Amt niemand. Megalithen gehören in den Norden, doch nicht in den Süden. Es wurde bisher ja noch nie etwas entdeckt. Wohl deshalb fiel es dem Amt bisher so schwer, sich aus dieser provinziellen Sichtweise zu lösen und den Blick auf einen völlig neuen Horizont zu öffnen.



Perspektiven

 

Unter diesem fortschrittshinderlichen Aspekt betrachtet wünscht man sich für das länderübergreifende Forschungsprojekt „Deutsche Megalith-Pyramiden“, dass endlich die länderhoheitlichen Schranken in der Archäologie niedergerissen werden, damit der Blick für die großen Zusammenhänge endlich klarer wird. Ein Bundesministerium für National-Archäologie könnte die Koordination zwischen den Ländern optimal organisieren und selber initiativ werden. Das eigenbrötlerische Vor-sich-hin-Wursteln in den Ländern wäre damit endlich beendet.

Denn Fachleute aus den nördlichen und östlichen Bundesländern, in denen megalithische Gräber bekannt sind und schon seit langem erforscht werden, haben nicht diese Schwierigkeiten, die uralten Monumente als solche zu erkennen. Man unterstützt den Entdecker mit positiven Gutachten in seinem Forscherdrang, z. B. Dr. Ziermann vom Amt für Kultur und Archäologie in Stade/Niedersachsen, dessen Doktorarbeit alle bedeutenden Megalithgräber Europas behandelt und der daher die südwestdeutschen Megalith-Gänge beurteilen kann.

Hier auf dieser Homepage kann jeder Interessierte und vielleicht auch schon über die Entdeckungen Informierte Sachargumente für die wissenschaftliche Diskussion finden, es können aber auch, was wir kaum noch zu hoffen wagen, unvoreingenommene Wissenschaftler die dokumentieren Resultate der privaten Forschung kennen lernen, denn wir glauben, dass es auch in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen noch Archäologen gibt, die nicht dem Wahn päpstlicher Unfehlbarkeit verfallen sind. Nehmen Sie sich die Zeit und arbeiten Sie sich gründlich und gewissenhaft in die Materie ein.

Wir hoffen, dass Sie durch die dargelegte Fülle an Argumenten und Beweisen Anregung finden und sich Ihr eigenes Bild vor Ort machen wollen, und wir erwarten, dass endlich auch eine Annäherung von Seiten des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg stattfindet. Denn soviel haben wir im Laufe von nun bald 20 Jahren mühsamer Forschungsarbeit gelernt: Wenn der Staat nicht seine Verantwortung erkennt und annimmt, hat selbst eine Jahrtausend-Entdeckung wie diese keine Chance, jemals zu einer konsequenten, sachgerechten und gründlichen Erforschung zu gelangen. Diese Chance haben die Relikte unserer eigenen Hochkultur wahrlich und uneingeschränkt verdient.

Wir freuen uns über jeden, der die intellektuelle Herausforderung annimmt und sich auf eine faire wissenschaftliche Diskussion mit uns einlässt.



K. Walter Haug, Cairn-Forschungsgesellschaft





Zuletzt geändert: 18.10.2009, 13:25:29



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