Unsere Pyramiden:


Die Drei Kaiserberge bei Göppingen



Von links nach rechts: Stuifen, Hohenstaufen im Hintergrund und Rechberg


Die Drei Kaiserberge im Überblick


Zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd, in Blickweite der ersten Ausläufer der Schwäbischen Alb, ragen die Drei Kaiserberge als einzeln stehende Zeugenberge prägnant empor. Viele, die unbefangen diesen herausragenden Naturphänomenen begegnen, glauben, sie seien künstlichen Ursprungs. Das dürfte keineswegs abwegig sein. Seit Prof. Semir Osmanagich in Bosnien den Nachweis erbracht hat, dass vier solcher künstlich wirkenden Berge bei Visoko tatsächlich aus Steinen bestehende Strukturen aufweisen, die nur von Menschenhand erschaffen sein können, stehen auch hierzulande alle Zeugen- und Ausliegerberge auf dem Prüfstand.

Zeugenberge sind nach der Definition der Geologen freistehende Berge ohne Anbindung an eine Hügelkette oder ein Gebirgsmassiv, im Gegensatz zu Ausliegerbergen, die sich mit der Rückseite an eine Gebirgskette lehnen. Haben wir also hier tatsächlich die Pyramiden von Giseh Deutschlands vor uns? Von der Größe her sind sie ohne weiteres vergleichbar.

Zeugenberge weisen oft gleichförmige Stufen auf. Nach der Definition der Geologen sollen diese durch die Erosion entstanden sein. Nur, auch die nächstliegenden echten Berge hätten der Logik entsprechend dieser Erosion unterworfen sein und deshalb diese Stufen ausprägen müssen, was aber in der Regel nicht der Fall ist. Wir müssen also davon ausgehen, dass diese Stufen bewusst angelegt wurden. Doch weshalb sollte man so etwas tun?

Die Drei Kaiserberge bestehen aus dem Hohenstaufen im Westen, dem Rechberg und dem Stuifen im Osten. Der Hohenstaufen weist, wie der Name schon sagt, eine ausgesprochen hohe und steile Stufe an der Basis auf. Falls dieser Berge jemals ein Weinberg gewesen sein sollte, wofür es keinerlei Hinweis gibt (er ist heute vollständig mit Wald bewachsen), wären viel niedrigere Stufen wesentlich einfacher zu errichten gewesen.

Wenn in Bosnien Pyramiden stehen, was eine große Anzahl von Wissenschaftlern, sogar ägyptische Pyramidenfachleute, bestätigt haben, dann gebietet die Logik, solche Monumente auch bei uns zu suchen. Die Wahrscheinlichkeit, hier in Deutschland welche zu finden, dürfte keineswegs geringer sein, als in sonst einem Land Europas. Neueste Meldung kommt aus Serbien, wo laut Milenko Nikolic, Hilden an der Autobahn von Belgrad nach Nis bei Razanj eine Pyramide gesichtet wurde, der Berg Rtanj http://www.european-pyramids.eu/wb/pages/european-pyramids/serbia.php?lang=EN. Ebenfalls von der Autobahn A8 gut zu erkennen sind Pyramiden im Saarland nördlich von Saarbrücken, die heute noch als riesige Abraumhalden uralten Bergbaus betrachtet werden, aber eine solide Stabilität und Steilheit besitzen, die locker geschüteter Abraum niemals hat.



Im Luftbild oben links der dreieckige Rechberg, unten der ovale Hohenstaufen und rechts oben der dachförmige Stuifen (Quelle: Wikipedia).



Das Phänomenale allerdings ist die unbestreitbare Tatsache, dass Hohenstaufen und Stuifen exakt auf einer Breitenlinie liegen: 48º 44´ 35´´ nördl. Breite. Die Entfernung vom Hohenstaufen zum Stuifen beträgt den 5400sten Teil des Erdumfangs (18.000 keltische Leugen : 3,33¯ = 5400), vom Hohenstaufen zum Rechberg den 7200sten Teil (24.000 megalith. Meilen : 3,33¯ = 7200).

Das allein beweist, dass die Standortsuche dieser Berge bewusst geplant und sie folglich künstlich erbaut wurden. Vor allem aber erweist sich hier mal wieder, dass die alten Kulturen die Maße der Erde schon genau kannten, also die Erde präzise vermessen hatten, und genau wussten, wo sie sich auf dem Erdball befanden. Nahe des 49. Breitengrads hat sich die äquatoriale Länge einer Bogenminute auf 2/3 ihres Wertes reduziert. Direkt auf dem Pol hat sie die Länge von 0. Dieses Wissen beweist schon die Cheopspyramide, die exakt auf dem 30. Breitengrad nördlicher Länge steht.






Das Fester-Raster zwischen Basel und Ravensburg, ein um 10 bis 11 Grad Nord-West gekipptes und in weiten Teilen Deutschlands nachweisbares vorgeschichtliches Landvermessungssystem, auf dem die meisten Ortsgründungen stattfanden, also zum Beginn der sesshaften Zivilisation führt. Mit logischer Stringenz lassen sich immer die Ortsmittelpunkte, Marktplätze und Ortskirchen, also die ursprünglichen Zentren der Siedlungen, miteinander in Verbindung setzen.




Die megalithische Elle von 82,9 bzw. 83,3¯ cm wurde von Alexander Thom erkannt, der diese Grundmaßeinheit in den Proportionen britischer Steinkreise, zuerst in Woodhenge, fand. Im Sacellum der Externsteine ist dieses Urmaß der Menschheit als Höhe des griechischen Altars verewigt, wobei die Gesamthöhe inklusive Sockel 1,273 m beträgt, der 10.000.000ste Teil der Erdachslänge.



Der Hohenstaufen

Man kann die Form dieses offenbar künstlichen Berges leicht mit dem „Grab einer christlichen Frau“ vergleichen, das der Fotograf John Beasly Greene 1856 in Blida, Algerien fotografierte, ein mehr als obskurer Grabhügel aus Stein gemauert.

Aber auch Vergleiche mit etruskischen Tumuli liegen nah.


Die hohe Stufe des Hohenstaufen ist einfach die Umfassungsmauer des Monuments.

Der Hohenstaufen hat eine ovale Grundform, die frappant den Grundrissen ältester wallumhegter Siedlungen der Jungsteinzeit gleicht.


Die Höhe des Hohenstaufen beträgt exakt 60 m über 607 m NN, der angenommene Baugrund, auf der das Oval errichtet wurde. Vergleichbare Ovalform hat auch der Burgberg Weibertreu bei Heilbronn.

Die Längsachse von West nach Ost beträgt 460 m und ist um 23º gekippt.

Die größte Breite des Bauwerks von Nord nach Süd erreicht rund 340 m, ebenfalls um 23º gekippt.

Auf dem Monument befindet sich die Burgruine und Stammsitz der Hohenstaufer.



Die Datierung solcher ovalen Erdwallwerke reicht von der ältesten Jungsteinzeit (-5500) bis in die gallorömische Ära (~+200), wo sie von einer Steinmauer ersetzt werden. Das Oval findet sich heute noch in den ehemaligen Stadtmauern der Städte, die nach dem sog. „Zähringer Kanon“ im 12. Jh. gebaut wurden, z. B. Durlach (Marktplatz auf dem 49. Breitengrad) und Freiburg (48. BG), aber auch z. B. Saarbrücken, das nie den Zähringern gehörte oder auch Jericho (älteste Stadt der Menschheit) und Troja.



Alexander Thom fand bei seiner Untersuchung britischer Steinkreise auch heraus, dass die ovalen oder eiförmigen Grundrisse mittels Dreiecken und Zirkeln konstruiert wurden und astronomische Orientierungen zugrunde liegen.

Die eingedellte asymmetrische Ovalform, die hierzulande konsequent konstruiert wurde, muss unter noch komplizierteren Konstruktionsprinzipien entstanden sein.





Der Rechberg

Der Rechberg hat eine dreieckigen Grundform, Ost-West orientiert, im Westen ist ein kleinerer Hügel angefügt.


Der Rechberg erinnert mit seiner dreieckigen Form an die Gigantengräber Sardiniens...

...oder in Vedby Ridge, Blekinge.



...aber vor allem an ebenfalls triangulare Grabhügel in Schweden, z. B. in Lyngstad, Södermanland

Die Höhe des Rechberg beträgt 118 m auf 580 m NN.

Von West nach Ost erstreckt er sich über eine Länge von rund 1090 m.

Die größte Breite von Nord nach Süd erreicht er mit rund 720 m.

Auf dem Anbau befindet sich die Burgruine Hohenrechberg, das Gipfelplateau wird von der barocken Wallfahrtskirche St. Maria gekrönt. Sie wurde 1686/88 von Graf Bernhard Bero von Rechberg erbaut (Wikipedia).


Der Umriss des Rechbergs, innen auf 580 m, außen auf 607 m.

 

Auch im Profil wirkt der Rechberg außergewöhnlich, geradezu futuristisch.

Die Bedeutung des Namens könnte auf gotisch „rikan“, anhäufen, zusammenscharren zurückgehen, also auch ein Hinweis auf seinen künstlichen Ursprung sein.



Der Stuifen


Bemerkenswert beim Stuifen ist der schmale lange Grat über die Länge seines Rückens, der wie der Giebel eines Hauses wirkt, der allerdings nach Wesen ansteigt.


Seine Dachform kam auch beim Grab des „Prinzen“ (Dorfvorsteher?) von Leubingen zur Ausführung, das man aufgrund der zweifelhaften Baumringdatierung auf 1831 v. Chr. datiert.

Die Skelette von Vater und Sohn interpretieren heutige Archäologen als „germanische“ Opferung des eigenen Sohns, was eigentlich nur offenbart, wie deren Weltbild durch miese Hollywoodfilme völlig verkorkst wurde. Von gälischen Sagen und Tacitus ist in allen Details bekannt, dass die keltische Gesellschaft aus Klans und Stämmen bestand, die ständig in Kriegen untereinander verwickelt waren. Eine Polizei wie heute gab es nicht, jeder musste sich, sein Heim und die Familie selbst mit dem Schwert verteidigen.


Andere Vorbilder sind auch aus der Bretagne bekannt, z.B. Pierre Virant

Der Stuifen ist mit exakt 140 m über NN 607 m der höchste unter den dreien und damit auch das höchste Grabmonument Nordeuropas. Die Cheopspyramide hat derzeit auch nur eine Höhe von rund 139 m.

Es ist mit 1156 m West-Ost auch der längste unter den dreien.

Seine gleichmäßige Breite von Nord nach Süd beträgt rund 680 m.

An seiner Süd-Ost-Ecke befindet sich ein Anbau unbekannter Bestimmung.



Die beim Rechberg und Stuifen vorgefundene Anbauten sind auch an den bosnischen Pyramiden zu beobachten, insbesondere an der Mondpyramide von Visoko (links vorne).



Die Drei Kaiserberge zeichnen sich alle durch eine sichtbare Symmetrie aus. Sie gehören offenbar zu den größten freistehenden Grabmonumenten aus der Vorgeschichte des Planeten. Wenn das Basisquadrat der Cheopspyramide als bisher größtes Monument heute eine Seitenlänge von 225m aufweist, so hat jede der drei Kaiserberge eine Grundfläche, die viel größer ist und überwiegend das Vielfache der Grundfläche der Cheopspyramide beträgt.

Cheopspyramide: H 139 x L 225 x B 225 m

Hohenstaufen: H 60 x L 460 x B 342 m

Rechberg; H 118 x L 1090 x B 720 m

Stuifen: H 140 x L 1156 x B 680 m


Stuifen und Cheopspyramide zum Vergleich


Lediglich die bosnischen Pyramiden sind noch höher, jedoch nur auf den Talseiten, da sie auf den Berghang gebaut wurden, also Ausliegerberge darstellen:

Sonnenpyramide: H 220 m

Mondpyramide: H 190 m

Drachenpyramide: H 100 m

4. Pyramide: H 80 m

Hier kann man die Auswirkungen der gigantischen Flut, welche die meisten vorgeschichtlichen Monumente unter Lehm und Schlamm begrub, am deutlichsten erkennen. Wenn die bosnischen Pyramiden ursprünglich eine Bauwerkssymmetrie hatten, ist heute z. B. an der Sonnenpyramide auf der Talseite nur eine Bauwerkskante in voller Höhe freiliegend, die andere wurde von Geröll bis annähernd 100 m Höhe überdeckt, ebenso die 4. Pyramide, deren Südflanke völlig zugeröllt ist.


Wundern über europäische Pyramiden können sich nur Wissenschaftler, die keine Logik in ihrer Forschung erkennen wollen. Denn wer zweifelt im Ernst daran, dass eine der führenden Nationen der Gegenwart nicht auch in der Vorgeschichte Gigantisches geleistet hat? Bei China nimmt man das als selbstverständlich an. Wer in der Keltenzeit seine eisernen Waffen über den ganzen Kontinent verbreitete, im Mittelalter den Kontinent mit Büchern und Rüstungen versorgte und heute die ganze Welt mit den besten Autos überhaupt beliefert, war schon immer High-Tech-Nation.


Das Xi´an-Pyramidenfeld der Han-Dynastie




Die „Geologie“ der Drei Kaiserberge

Bauwerke dieser Dimension müssen eigentlich sehr leicht zu erkennen sein, einfach am massiven Mauerwerk, das die Baukörper bildet. Prof. Osmanagich hat diesen Nachweis durch umfangreiche Freilegungen vor allem an der Sonnenpyramide erbracht. Absolute Beweise dafür konnten wir für die Kaiserberge noch nicht erbringen. Doch alle Indizien weisen in diese Richtung. Als Cairn-Forschungsgesellschaft können wir nicht jedes Forschungsfeld beackern, dafür ist schon die Anreise weit genug. Wir hoffen, dass sich Bürger aus der Region finden, die diese Forschungsarbeit unternehmen und die Bauwerke Zug um Zug von ihrem Waldbestand befreien, wie das derzeit auch in Bosnien geschieht, damit alle Welt sehen kann, zu welchen Glanzleistungen auch unsere Vorfahren fähig waren.

Jeder fragt sich zuerst einmal, ob nicht doch schon den Geologen aufgefallen ist, dass sie es mit künstlichen Gebilden zu tun haben. Man kann nicht sagen, dass die Geologen diesbezüglich nichts getan hätten. Wie eingangs erwähnt, wurde sogar eine pseudowissenschaftliche Theorie in die Welt gesetzt, um diese eigenartigen Phänomene zu erklären. Da ja nicht sein kann, was nicht sein darf, wurde die Grundannahme „gemauerte Monumente“ von vornherein ausgeschlossen.

Man grub tatsächlich am Rechberg den Hang auf und stieß auf „wohlgeschichtete Kalke“, eine sonderliche Formation von Kalksteinblöcken, die eindeutig regelmäßige Fugen aufweisen, aber von den Geologen als normale geologische Schichtung abgetan wird.

Diese „wohlgeschichteten Kalke“ treten öfters in Erscheinung und zwar immer bei Zeugenbergen und Ausliegerbergen, also singulär oder quasi-singulär stehende Berge ohne geologischen Zusammenhang mit Gebirgsketten in der Nähe. Ausnahmen bilden nur Vulkankegel, die aus Basalt bestehen, doch auch diese können als Grabmonumente verwendet worden sein. In China verwandelten die Kaiser normale Berge, indem sie Stollen in den Berg treiben und Kammern herausbrechen ließen, die palastartig ausgeschmückt wurden. Auch in Deutschland erzählt die Sage von solch einem Ereignis. Die Dame von Teck soll ein unterirdisches Schloss besitzen, und zwar im Basaltkegel des Teckberg am Beginn der Schwäbischen Alb bei Kirchheim http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/baden_wuerttemberg/sibyllevonderteck.html  Hinweis von Marc Laboranowitsch).

Lediglich die Ausliegerberge fügen sich mit einer Schmalseite an benachbarte Gebirgszüge. Auch ihr Aussehen ähnelt Stufenpyramiden. Solchen „Hangpyramiden“ begegnet man im Kraichgau und Stromberggebiet, z. B. die Burghalde von Sternenfels, die Stufenpyramide am Baiselberg oder die Sommerhalde von Kürnbach.

Die unten abgebildeten „wohlgeschichteten Kalke“ stammen vom Urselberg bei Pfullingen, einem Ausliegerberg. Dass es sich um trocken gesetztes Mauerwerk handelt, ist offenbar, da kleine und große Steine im Mauerverbund wechseln. Welches Material möglicherweise als Fugenbinder verwendet wurde, ist nicht bekannt. Es könnte sich um Lehm handeln. Aber auch gegossener Kalk, wie am Rechberg sichtbar, kommt in Frage.




Zum Vergleich eine ordinäre Mauer aus Kalkstein des Missourigebiets, eine historische Aufnahme, da man solch wunderbare rustikale Mauern heutzutage kaum noch findet.




Geologische Stratigraphien dagegen bestehen aus absolut gleichmäßigen Ablagerungen aus Sand, Kalk und organischen Resten, die sich über lange Zeiträume anhäuften und übereinander schichteten. Irgendwann gerieten sie unter großen Druck und Hitze und komprimierten zu Gestein.



Natürlich gibt es auch hier Schichten, die wie Mauerwerk wirken, aber die Fugen, die hier sichtbar sind, knicken nicht im rechten Winkel ab, sondern unregelmäßig wie die Verwitterung sie hinterlässt. Deutlich zu sehen ist, dass hier am Kalksteinaufschluss am Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen in den seltensten Fällen Steine mit exakt rechteckiger Grundfläche und überhaupt keine geraden Setzlinien vorkommen.

 



Ganz anders jedoch bei den Freilegungen, die Prof. Osmanagich an der Mond- und Sonnenpyramide bei Visoko durchführte. Da auch horizontal die Steinlagen freigelegt wurden, ist der systematische Aufbau deutlich zu erkennen. Rechteckige Sandsteinblöcke wechseln mit Lehmschichten ab und sind in diese eingebettet. Diesen Aufbau konnten wir auch am Cairn auf dem Ölmühlenkopf bei Oberderdigen oder am Cairn gegenüber des Lauster-Seinbruchs von Maulbronn feststellen. Lehm und Sandstein aber können in der Natur nicht nebeneinander vorkommen. Beim Ablagern des Sandes, aus dem unter Druck und Hitze der Sandstein entstand hätte auch der Lehm sämtliche Feuchtigkeit verlieren und zu Tonschiefer bzw. Mergel komprimieren müssen.

 



Solche Blocklagen, allerdings ohne Lehmzwischenschichten, erwarten wir auch am Rechberg zu finden. Das Fugenmaterial könnte hier aus gegossenem Kalk bestehen, also einer Art von Mörtel. Leider wurde dort bisher nur ein senkrechter Schnitt durch den Hang angelegt. Wenn Steinblöcke in rechteckiger Form auftauchen und diese sich aus dem Verbund lösen lassen, dann ist der Beweis eines Bauwerks erbracht. Es könnte auch etwas schwerer werden, wenn sich das Fugenmaterial als eine Art Beton herausstellt, der den ganzen „Bergen“ die sichtbare Stabilität verleiht. Wir denken, dass es viele Menschen in unserem Land gibt, die diesen Nachweis gerne erbracht sähen, und dass es auch keine künstlichen Hindernisse geben wird, die diesen Nachweis verhindern sollen.

Denn Osmanagichs Forschungen finden keine Sympathie auf Seiten europäischer akademischer Wissenschaftler. Entsprechend giftig äußerte sich auch der Präsident der Europäischen Archäologen-Vereinigung, Anthony Harding http://serbo.blogspot.com/2006/06/european-archaeologists-do-not-believe.htmlgegenüber Reportern in Sarajevo: „We saw the area and what we saw was entirely natural geological structure – Wir sahen das Areal und was wir sahen waren vollkommen natürliche geologische Strukturen“. Da äußerte sich einer über ein ihm fachfremdes Sachgebiet. Wissenschaftlern glaubt man einfach alles. Und darauf verlässt sich Harding.

Zusammen mit dem Vertreter des Deutschen Archäologischen Instituts, das sich schon bezüglich der Cairn-Forschung in Deutschland auf dem Stand der französischen Archäologie vor 1950 befindet, also auf 0, formulierte er ein Statement, das unverhohlen zu einem Boykott der Forschungen Osmanagichs auffordert http://www.e-a-a.org/statement.pdf, wissenschaftlich und menschenrechtlich ein Unding. Wissenschaft soll ja Wissen schaffen und nicht verhindern. Das erinnert an den Umgang der Nazis mit jüdischen Wissenschaftlern, die ebenfalls solchen Boykottmaßnahmen unterworfen wurden.

Es gibt natürlich auch deutsche Geologen, die ebenfalls behaupten, solche systematischen Fugenmuster seien natürlichen Ursprungs. Es ist ja logisch, dass solche Fachleute, die schon bei der Beurteilung der heimischen Monumente versagt haben, sich erst recht in Bosnien in die Nesseln setzen.

Diese Geologen behaupten allen Ernstes, Gesteinsschichten würden von sich heraus zu solchen regelmäßigen Formen zerbrechen. Doch das widerspricht dem von R.J.E. Clausius 1854 formulierten Satz von der Vermehrung der Entropie:"Bei jedem natürlichen Vorgang nimmt die Entropie zu."

Zusammenfassung des 1. und 2. Hauptsatzes von Clausius:
"Die Energie des Universums ist konstant, die Entropie des Universums strebt immer einem Maximum zu, der 1. Hauptsatz ist Energieerhaltungssatz und deshalb ein Symmetriegesetz. Der 2. ist kein Symmetriegesetz und er drückt ein Prinzip aus, das die Symmetrie des Weltalls sprengt, indem es eine bestimmte Richtung seiner Veränderung fordert."


Entropie wird allgemein mit Unordnung übersetzt. Es ist also nicht denkbar, dass ein geordnetes System wie eine waagrechte, massive, durch Ablagerung entstandene Steinschicht durch tektonischen Bruch derselben in lauter geordnete rechteckige Teile zerbricht. Eher darf man erwarten, dass sie sich wie eine Glasscheibe in völlig unregelmäßige „unordentliche“ Splitter zerlegt (genau das kann man am Dreifaltigsberg beobachten).

Den Nachweis des Gegenteils hat die Geologie bis heute nicht erbracht, denn Geologie ist wie die Archäologie und die Wirtschaftswissenschaften keine exakte Wissenschaft, die ihre Thesen durch experimentelle Anordnungen beweisen müsste/könnte. Die genannten Fakultäten bestehen lediglich aus Schulen, Lehren und Glaubensgemeinschaften.

Denkbar wäre jedoch auch eine experimentelle Beweisführung. Es ist jederzeit möglich, in einem Steinbruch geplante Detonationen durchzuführen, die in genauer Dosierung zu Brüchen der obersten beobachtbaren Stratigraphie führen und damit den natürlichen Zerfall von Gesteinsschichten simulieren können. Doch alles was Detonationen hinterlassen sind bekanntermaßen Trümmer ohne jede Ordnung!

Es ist schlicht keine tektonische Gewalt (Hebung, Senkung, Auffaltung, Erdbeben, etc.) vorstellbar, die regelmäßige Bruchmuster erzeugen könnte. Insbesondere keine, die auch noch Verzahnungen aufweisen, wie diese an der Mondpyramide gefundenen Sandsteinplatten, die in schräger Lage die Oberfläche der Mondpyramide bedecken.



Wie der innere Aufbau aussieht ist noch gar nicht klar. Eine Regelhaftigkeit der Oberfläche wurde schon festgestellt: in bestimmten Abständen treten die schrägen Schichten terrassenartig zurück, so dass sich nach Osmanagich´s Theorie ein Aufbau ähnlich südostasiatischer Stupas ergibt.

 


Neben der Mondpyramide war das größte der vier Monumente, die Sonnenpyramide natürlich im Fokus der Untersuchungen.

 

 

Das Erhellendste allerdings war dabei die Auffindung der Pyramidenkante, eine Steinmetzarbeit höchster Perfektion. Jetzt noch von Zufälligkeiten der Geologie zu reden grenzt an Dorftrotteligkeit hoch zwei.

 


Wie abstoßend die von europäischen Archäologen auf internationaler Ebene geäußerte, zutiefst hinterwäldlerische Innovationsfeindlichkeit auch wirken muss, so hat die UNESCO es dessen ungeachtet für richtig befunden, Osmanagich mit Geldern zu versorgen, die zum Bau eines Museums und touristischer Infrastruktur führten. Davon kann die deutsche Cairn-Forschung nur träumen. Die Missachtung, die uns begegnet, ist noch viel größer – man ignoriert und vollständig, von Seiten der Archäologen als auch der Presse. Armes Deutschland!

Unsere Forschung lebt allein von Spenden, die Normalverdiener sich aus den Rippen schneiden. Wir müssen uns beschränken auf die nächst erreichbaren Fundgebiete, dabei gibt es derzeit schon eine kaum noch zu überschauende Zahl von Stätten, Cairns, Stufenpyramiden, und Cairn-Felsnekropolen, die dringend ihrer wissenschaftlichen Erforschung harren. Wir rufen daher alle unerschrockenen Bürger auf, diese Forschung selbst in die Hand zu nehmen und, wann immer möglich, die Genehmigungen dafür einzuholen und die Stätten ihrer näheren Heimat zu erforschen. Als geologische Erkundungen werden sie am ehesten erlaubt, archäologische Grabungen sind unter dem derzeit gültigen Landesgesetz Privatforschern nahezu unmöglich gemacht worden, so goldgierig gerierte sich die vergangene CDU-Herrschaft.

(Die Bilder stammen zum Teil aus „Die Bosnischen Pyramiden“ und „The Bosnian Pyramid Valley“ von Gabriele Lukacs – www.european.pyramids.eu sowie von diversen Webseiten der bosnischen Pyramiden-Initiative)



Das Tunnelsystem unter den Drei Kaiserbergen

Auf ein ehemaliges Tunnelsystem unter dem Hohenstaufen machte mich Marc Laboranowitsch, Stuttgart aufmerksam. Auf wikisource.org findet man unter dem Stichwort „Hohenstaufen in Württemberg“ folgenden Text:

213. Hohenstaufen in Würtemberg.
(mündlich.)

Vom Hohenstaufen, geht die sage, führen drei unterirdische gänge, nach Heldenberg, Rechberg und kloster Lorch. in der nähe liegt der Stuifen. eine schlucht, in welcher ein kleines wasser fliesst, heisst die Hundsklinge....“

Autor: Friedrich Panzer Titel: Hohenstaufen in Würtemberg Untertitel: aus: Bayerische Sagen und Bräuche Bd. 1, S. 196, Erscheinungsdatum: 1848.

Auf der Karte, die uns Wilfried Augustin, München freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, sieht man den Heldenberg rechts unten in einer Distanz von ca. 9,3 km zum Hohenstaufen.

Die Distanz zu Lorch beträgt rund 6,4 km. Unterirdische Gänge sind in dieser Gegend mit nachweisbar vielen Kalksteinhöhlen nichts Ungewöhnliches. Die Zugänge in dieses hier beschriebene Stollensystem sind derzeit nicht bekannt. Sie gab es und sie könnten wieder entdeckt werden. Die heutigen Methoden zur Hohlraumdetektion können da durchaus weiterhelfen. Die Erdstallforschung findet die Eingänge zu diesen weit verbreiteten künstlichen Höhlen oft unter Häusern, vornehmlich freistehende, wie Bauernhöfe, Kirchen und Klöster, etc. Auch am Hohenstaufen steht nicht unweit von der Spielburg ein Bauernhof, den man zuerst ins Visier nehmen sollte.

Der alte Bericht ist insofern bedeutungsvoll, als auch unter den bosnischen Pyramiden ein umfangreiches und weitverzweigtes Stollensystem vorhanden ist. Orthodoxe Archäologen und Geologen halten sie für die Relikte mittelalterlichen Bergbaus. Der erhaltene „Ravne“-Gang, der etwas entfernt von den Pyramiden beginnt, liegt nach etwa 300 m unter Wasser, danach ist er wieder begehbar. Jedoch zweigen von ihm etwa alle 30 m Seitengänge ab, die zugemauert wurden. Ein jetzt geöffneter Seitengang scheint sich bis unter die Sonnenpyramide hinzuziehen. In den Gängen wurden seltsame Relikte gefunden. Die Tunneleingänge sind auf der Karte unten links und rechts des Flusses mit Pfeilen markiert.




Zugemauerter Seitengang im Tunnel Ravne


Die Bergmonumente der chinesischen Kaiser

Auf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=mj8kxjUB5b4 kann man den bemerkenswerten Film „Chinas geheimnisvolle Pyramiden“ (National Geographic Channel Neuseeland) anschauen. Es handelt sich um sagenhafte 400 Pyramiden der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.), die im Xi´an Gebiet zu finden sind. Sie ähneln verblüffend den ägyptischen Pyramiden, jedoch mit meist abgeflachter Spitze (siehe oben). Die Han-Dynastie wurde durch rebellierende Bau-Sklaven beendet.

Von 618 bis 907 n. Chr. regierte dann laut orthodoxer Chronologie die Tang-Dynastie, die den mit Sklaven und Leibeigenen betriebenen Pyramidenbau beendete und dazu überging, einfache Berge zu Grabmonumenten umzugestalten.

Jetzt musste man nur noch Stollen in einen extra ausgesuchten Berg treiben. Diese wurden am Ende zu großen Kammern ausgeweitet. Auf diese Weise entstanden tatsächlich unterirdische Paläste gigantischer Art, die den realen auf der Erde in allen Details nachgebildet waren.

Das Grab des Sui-Kaisers Wen Di (581-604) in Baling wurde zum Vorbild für die Tang-Kaiser.

Kaiser Taizong ließ aus dem Berg Jiuzongshan, 83 km von Xi´an entfernt, erstmals ein Grabmonument gestalten, das Grabmal Zaolin, in dem der Kaiser, der 649 n. Chr. starb, bestattet liegt. Der Eingang zu diesem Berggrab ist unbekannt.

Bei der Suche nach dem Grab des Taizong fanden Darmstädter Architekten heraus, dass eine gerade Linie zwischen Süd- und Nordtor der Totenstadt den Gipfel des Jiuzongshan oberhalb des höchsten bisher bekannten Höhlengrabs (Pfeil) kreuzt (roter Punkt).

Die Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass am Kreuzungspunkt der längst verschüttete Zugang zu dem 235 Meter langen Tunnel zu finden ist, der in das kaiserliche Mausoleum führt.

Das nah gelegene Felsgrab seiner Tochter Changle, die 643 n. Chr. im Alter von 23 Jahren starb, ist jedoch betretbar.

Diese Art von Berggräbern scheint es auch in Europa zu geben. Dafür sprechen die nachweisbaren Stollensysteme in Bosnien und Süddeutschland. Allein die Sage der Dame von Teck gibt dafür mehr als beredt Zeugnis. Auf diese chronologisch aufschlussreiche Sage über den Teck der Schwäbischen Alb machte uns Marc Laboranowitsch aufmerksam.

Der Teck ist ein Basaltkegel, kann also kein künstlich geschichteter Berg sein. Wenn es hier eine Grabstätte gibt, dann nur in der Ausführung chinesischer Bergmonumente als Stollengrab.

Die Sage verdeutlicht, dass Keltenzeit und Mittelalter praktisch nur durch eine Generation getrennt sind, ähnlich wie in China, wo die Zeit der Pyramiden erst um 600 n. Chr. endet und unmittelbar in das chinesische Mittelalter übergeht.

Während die Mutter der Regenten noch im Berg wie eine keltische Königin ihre Residenz in der Anderswelt bezog, bauten die Söhne ihre Burg darauf:



Die Sage von der Sibylle von der Teck

Tief unten im Sibyllenloch am Fuß des Teckfelsens hauste Sibylle. Sie war eine schöne und weise
Frau, die den Menschen im Tal viel Gutes tat. Keiner, der in Not war stieg vergeblich den steilen
Weg zu ihrem unterirdischen Schloss hinauf.

Die drei Söhne der Sibylle waren aber von anderem Schlag. Unhold, Raufbold und Saufbold waren üble Burschen, die es nicht lange bei ihrer Mutter aushielten und so bauten sie ihre eigenen Burgen. Der erste baute seine Burg auf dem Rauber, der Zweite auf dem Wielandstein und der dritte baute die Diepoldsburg. Von diesen Felsnestern aus plagten sie die Bauern und plünderten die Kaufleute und ihre Wagenzüge aus.

Aus Kummer über ihre mißratenen Söhne beschloss Sibylle ihr unterirdisches Schloss und das Land zu verlassen. Auf einem goldenen Wagen, der von zwei riesigen Katzen gezogen wurde, fuhr sie eines Abends talabwärts durch die Lüfte und wurde nie wieder gesehen.

Jedes Jahr, wenn die Ackerfrüchte zu reifen beginnen kann man den Weg verfolgen, den sie genommen hat. Die Spur ihres Wagens ist deutlich zu sehen. Die Wiesen sind dort grüner, das Korn trägt größere Ähren und Äpfel, Birnen und Kirschen sind saftiger und süßer. Die Spur ihres Wagens nennt man heute noch die "Sibyllenspur."

Im Jahr 1982 wurde bei Grabungen des Landesdenkmalamtes entdeckt, dass es sich bei der
"Sibyllenspur" um die Reste des römischen Limes handelt.

Die Wissenschaftler konnten feststellen, dass zwei parallele Gräben das Tal durchzogen. Im Lauf der Zeit wurden diese Gräben mit Kalksteinen und fruchtbarer Erde aufgefüllt, so dass dieser Streifen heute noch ein besseres Wachstum ermöglicht als das umliegende Ackerland.“

Quelle: http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/baden_wuerttemberg/sibyllevonderteck.html Email-Zusendung von Sandrine, 7. Juli 2003


Runen in den Stollen unter den bosnischen Pyramiden

Der erstaunlichste und wohl auch erhellendste Fund zur Beurteilung der bosnischen Pyramiden sind Runen, die man als Petroglyphen auf einem Felsbrocken im Raven-Tunnel fand.



Dies verdeutlicht, dass die bosnischen Monumente sich nahtlos in die vorrömische Kultur Nordeuropas einfügen lassen. Die Runen waren in einem großen Zeitraum, der im 8. Jahrhundert v. Chr. beginnt und im 13. Jh. n. Chr. endet, in Gebrauch. Man kann die altgriechischen Schriftzeichen ebenso darunter einordnen, wie auch die etruskischen Schriftzeichen.

Piergiuseppe Scardigli beweist das in seinem exzellenten, allerdings dem orthodoxen Chronologiesystem strikt unterworfenen Aufsatz „Zur Herkunft der Runenschrift aus der nordetruskischen Schrift“ (1) anhand zahlreicher Schriftbelege die große stilistische und epigraphische Ähnlichkeit beider Systeme: „Die Belege für eine Verbindung zwischen dem nordetruskischen und dem germanischen Raum sind nunmehr unanfechtbar...“ (!). Er vergleicht nämlich eine etruskische Inschrift aus Prestino, die man ins 5. Jahrhundert v. Chr. datiert,

mit einer Runeninschrift auf einem Dolche, den man in der Themse fand und einmal in das 5., dann wieder ins 9 Jahrhundert n. Chr. datiert und den Angel-Sachsen zuordnet.

Er muss dann allerdings resümieren: „Eine der zahlreichen ungelösten Fragen ist beispielsweise der zeitliche Abstand zwischen den Erscheinungsformen vorlateinischer Schrift in Norditalien... und den Runenzeichen...“ Hier legt der Autor die Hand tief in die schwärende Wunde der mittelalterlichen Weltgeschichts-Fälschungsaktion, ohne allerdings eine Antwort zu finden, denn immerhin handelt es sich hier um einen Zeitraum, der nicht weniger als 1000 Jahre, wenn nicht 1400 Jahre umspannt. Auch wenn man die Runen der Alemannen nimmt, die im 3. Jahrhundert auftauchen, so sind es doch immer noch rund 400 Jahre, die die etruskischen Schriftzeichen von den Runen trennen – ein unbegreifliches dunkles Zeitalter, in der beide Schriftsystem völlig von der Welt verschwunden waren und angeblich nur lateinische Schrift geschrieben wurde, und das von den letzten Jahrhunderten des 1. Jahrtausends v. Chr. bis in das 2. und 3. Jh. n. Chr.

Umso unbegreiflicher ist dann, wie die etruskische Schrift urplötzlich wieder wie aus dem Nichts bei den Germanen in Skandinavien, im Alpengebiet, in Rumänien, England, bei den Alemannen, in Keltiberien u. s. w. auftauchen kann, und das in kaum gewandelter Form.

Irgendwann in diesem Zeitraum, der allerdings nach Bereinigung der gefälschten Epochen wesentlich kleiner sein dürfte, sind die bosnischen Pyramiden entstanden. Eine kulturelle Beziehung zu Etruskern bzw. Nordeuropa muss existiert haben, denn man benutzte ein Schriftsystem, das in diesen Kulturräumen verwendet wurde.

Doch die C-14-Datierungen, die Prof. Osmanagich an der Sonnenpyramide durchführte, brachte ein komplett anderes Ergebnis:

Finally, the organic material was found during summer excavations 2010 at Sonda 20 on Bosnia's Moon Pyramid. The organic remains were found in the surface layers of the stone blocks that had been uncovered and were sent afterwards to labs for radiocarbon dating at the Silesian University of Technology in Gliwice, Poland. Radiocarbon dating showed the organic material to have an age of 10.350 years, which means the terrace of the pyramid has been built approx. 10.000 years ago. It completely changes our knowledge of European history and first advanced civilizations - Osmanagic said“.

Schließlich wurde während der Ausgrabungen im Sommer 2010 mit der Sondage 20 an der bosnischen Mondpyramide organisches Material gefunden. Die organischen Reste fand man in den oberflächennahen Lagen der Steinblöcke, die bis dahin nicht aufgedeckt worden waren und wurden danach zum Labor für Radiocarbondatierung an der Silesianschen Universität für Technologie in Gliwice, Polen geschickt. Die Radiocarbondatierung zeigte für das organische Material ein Alter von 10.350 Jahren, was bedeutet, dass die Terrasse der Pyramide wahrscheinlich vor 10.000 Jahren gebaut wurde. Das ändert unser Wissen über europäische Geschichte und die ersten entwickelten Zivilisationen komplett“.

Wie schon Böss und Niemitz in ihrem „C-14 Crash“ schrieben, ist dieser Methode überhaupt nicht zu trauen. Nachdem der Skandal des Anthropolgen Protsch von Zieten an der Uni Frankfurt Furore machte, der 200 Jahre alte Schädel zu Neandertalern erklärte, und das aufgrund seiner Radiocarbon-Messungen, dürfte die Methode ein für allemal ihre Reputation verloren haben. Weitere Informationen dazu auf http://www.bruchsal.org/story/pyramiden-deutschland-vor-sintflut


Die keltische Leuge auch in Bosnien

Alles spricht dafür, dass die bosnischen Pyramiden in den Kontext der keltischen Kultur gehören, also die repräsentativen Grabmonumente Celticas waren. Auch in den Abständen der 4 großen Pyramiden im Tal von Visoko lässt sich eindeutig die keltische Leuge von 2,222 km nachweisen. Prof. Osmanagich hat dieses Maß überall veröffentlicht. Er weiß einfach noch nicht, dass dies das europaweit verbreitete Längenmaß in der vorrömischen Zeit war.

Es sind jeweils gleichseitige Dreiecke von 2,222 km Seitenlänge, welche die Sonnenpyramide mit der Mond-und Drachenpyramide, bzw. die Sonnen-und Mondpyramide mit der neu entdeckten 4. Pyramide verbinden.



Die Achse der beiden Dreiecke weist einen Winkel von 19º Nord-Ost (blauer Pfeil, s.u.) auf, das ergänzt sich mit unserem 11º-Nord-West-Winkel (roter Pfeil) auf exakt 30º, den 12. Teil des Kreisumfangs von 360º. Und hier dringen wir tief in die astronomischen und geodätischen Geheimnisse unserer Urahnen ein, denn diese Zwölfteilung des Kreises ist im Sonnen-und Mondobservatorium Stonehenge zwischen den Kreisen der Aubrey-Holes und der Sarsensteine als Zwölfstern codiert. Die Kippung dieses Sterns ergibt sich automatisch durch die Sonnenstandsorientierung dieses Steinkreises auf die Sommersonnenwende (gelber Pfeil), die aber nur auf dieser Breite, wo Stonehenge errichtet wurde, gemessen werden kann. Roter, blauer und gelber Pfeil-Winkel wiederholen sich natürlich auf allen vier Kardinallinien und sind als Ley-lines oftmals in den Landschaften anzutreffen.

Diese Breite, auf der Stonehenge errichtet wurde, musste ganz bewusst ausgesucht werden, denn nur dort hat der nördlichste Aufgang der Sonne einen Winkelabstand zur Nordrichtung von 49º. Diese Zahl muss der Grund gewesen sein. 49 ist die Potenz von 7 (7x7=49), und 7 ist die Sonnenzahl. Der Sonntag ist der 7. Tag der Woche. Es kann kein Zufall sein, dass die zahlreichen Cairns im Kraichgau allesamt nah am 49. Breitengrad liegen. Zahlenmagie muss also eine große Rolle schon bei den Kelten gespielt haben. Der Siebenstern im Wappen der alten Kaiserstadt Sternenfels mit der alles überragenden Kaiserpyramide mitten im Ort symbolisiert ebenso die Sonne, wie im Papstwappen von Alexander V.

Man findet also sogar an den Pyramiden des Kontinents Hinweise auf die große Bedeutung, die Stonehenge einst in der Keltenzeit für die Astronomie der Druiden in ganz Europa hatte. Nicht von ungefähr steht in Cäsars Bello Gallicum, dass die Schwaben bzw. Druiden jedes Jahr nach England pilgern würden, um an einem Sonnentempel über den Lauf der Planeten zu debattieren.

Bosnische und süddeutsche Pyramiden als Grabmonumente des Keltenreichs haben eine große Logik, denn Celticas Ausbreitung erfolgte vom süddeutschen Raum aus und erreichte die Bretagne und die britischen Inseln genauso wie den Balkan und sogar Kleinasien, wo sie das Königreich Galatia gründeten. Nach der chronologischen Bereinigung werden die Megalithmonumente Europas als keltisch anerkannt werden müssen. Dann gehören auch die Großsteingräber des Kaukasus und Indiens in diesen Kulturraum, der einstmals die halbe Welt umspannte und die Runen sogar bis Sibirien brachte.



Astronomische Orientierungen der Drei Kaiserberge

Dipl. Ing. Reinhard Gunst, Architekt aus Stuttgart, schrieb:

Durch einen Blog bin ich auf Ihre Website aufmerksam geworden. Da ich früher oft auf den Dreikaiserbergen wandern musste, fand ich Ihre Theorie faszinierend, zumal mir die geologische Erklärung nie recht einleuchtete.
Nun habe ich mir die Lage der Dreikaiserberge einmal auf einer Karte näher betrachtet und mir scheint nun, dass es doch eine geometrische Beziehung geben könnte, die der geologischen Erklärung widerspricht.“


Er schickte uns ein Bild des Messelbergs.

Vielleicht müsste auch der Messelberg bei Donzdorf in die Überlegungen mit einbezogen werden, denn Hohenstaufen, Stuifen und Messelberg liegen auf einem rechtwinkligen Dreieck, dessen geometrische Bezüge eine ähnliche Funktion wie das Belchendreiek gehabt haben könnten. (Seitenverhältnis der Katheten 2/1).



Jedoch liegt der Messelberg ein gutes Stück zu weit im Osten. Er könnte dennoch als Ausgangspunkt der Landvermessung gedient haben, welche die genauen Pyramidenstandorte festlegte. Dann erfolgte die Vermessung unten auf der Ebene vom Fuß des Messelbergs aus. Der Bergname enthält wohl nicht umsonst schon den Hinweis auf Vermessung.



Bzgl. astronomischer Orientierungen der Drei Kaiserberge fand er heraus:

Das Dreieck hat mich angeregt die Visierlinien mit astronomischen Ausrichtungen zu vergleichen. Folgendes ist mir dabei aufgefallen:

Die Visierlinie Rechberg / Heldenberg könnte der der Großen Mondwende entsprechen und die vom Rechberg / Stuifen der von Winter / Sommersonnenwende, die von Hohenstaufen über Rechberg zum Scheuellberg könnte der Ausrichtung auf den Sirius entsprechen.

Auf Grund der Lage von Hohenstaufen und Rechberg wäre auch ein größerer Zusammenhang nicht auszuschließen, wonach diese Teil eines Bodenhimmels bilden und das Wintersechseck darstellen ( Prokyon/ Beteigeuze). Weitere Punkte könnten Staufeneck, Heldenberg und Anhöhen bei Oberkirneck und Durlangen sein.

Das Foto hat mich angeregt, es einmal mit astronomischen Richtungen zu vergleichen und habe dabei folgendes herausgefunden:

Die Visierlinie Rechberg / Heldenberg entspricht der Großen Mondwende Süd / Nord
Die Visierlinie Rechberg / Stuifen entspricht der Winter / Sommersonnenwende
Die Visierlinie Hohenstaufen/ Rechberg / Scheuelberg könnte auch einer Mondwende entsprechen
.“













Zuletzt geändert: 25.01.2012, 18:18:34