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Die Cairn-Forschungsgesellschaft | |
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Wir sind kein Verein im herkömmlichen Sinn, also nicht im Vereinsregister eingetragen. Die Gesellschaft versteht sich als informeller, durch das gemeinsame Interesse verbundener Kreis von Privatforschern, die ihr Wissen, hauptsächlich über das Internet, austauschen, ihre Entdeckungen dem Initiator Walter Haug (walha1a@aol.de) melden und die Bekanntheit der Entdeckungen mit den Möglichkeiten, die ihnen gegeben sind, u. a. auch durch eigene Homepages, bestmöglich verbreiten. Die archäologische Grabungen und geomagnetischen bzw. -elektrischen Messungen wurden an verschiedenen Stätten im östlichen Kraichgau (Sternenfels, Kürnbach, Oberderdingen, Maulbronn-Schmie) durchgeführt, dankenswerterweise genehmigt oder geduldet von den Landesdenkmalämtern, den Forstämtern und Naturschutzbehörden. Die Pionierarbeit leistete der Entdecker K. Walter Haug, welcher den Großteil der Grabungskampagnen an der Zwerchhälde Sternenfels, der Sommerhälde Kürnbach, der Sommerhälde Oberderdingen und die Erkundungen und Dokumentationen an den meisten der Cairns durchführte, die in der Cairn-Liste aufgeführt sind. | |
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Der Entdecker auf einem Stapel Felsplatten am Fuß eines der Cairns der Marsberg-Nekropole |
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Es besteht ein immenser Forschungsbedarf, der naturgemäß wegen beschränkter personeller und finanzieller Möglichkeiten der Privatforscher derzeit nicht erfüllt werden kann. Doch fanden sich von Anfang an Freiwillige, die von der Idee fasziniert waren und die Grabungen bestmöglich unterstützten, u. a. auch der ehrenamtliche Mitarbeiter des Landesdenkmalamts Gert Helbig, Heidelsheim, der eine Tiefengrabung am Cairn Zwerchhälde bei Sternenfels organisierte. Der Verein Celtica VIPS e. V., der den Gang Kössler I freilegte und die Grabung am Felsgang Kössler II der Sommerhälde Kürnbach durchführte. | |
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Das Grabungsteam, erschöpft aber guter Laune |
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Der Heimatverein Sachsenheim, bzw. dessen Ex-Vorsitzender Karl Heidinger, vermittelte uns den Kontakt zu seinem Sohn, den Geophysiker Philip Heidinger vom geophysikalischen Institut der Universität Karlsruhe. Ihm und seinen Helfern von der Fachschaft, die von 2003 bis 2006 in aufopferungsvoller Samstag-, Sonntag- und Feierabendarbeit geoelektrische Messungen an den Cairns im östlichen Kraichgau durchführten und mehrere Hohlräume detektieren konnten, gebührt unser tief empfundener Dank. | |
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Das Vermessungsteam auf der Zwerchhälde von Sternenfels, Philipp Heidinger im Vordergrund. |
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Förderer des Forschungsprojekts Ihren Beitrag zur Cairn-Forschung in Deutschland haben u. a. geleistet: der bekannte Megalithkenner und Buchautor Uwe Topper, ein treuer Sympathisant unserer Initiative, der den größten Cairn der Welt, den Bärenstein bei den Externsteinen von Horn erkannte. Er zeigte die Verbindung zu Italien auf, wo ein pyramidenförmig gestufter Berg in der Lombardei ins Blickfeld der Öffentlichkeit kam, der niemals als Weinberg benutzt wurde. Auch in Griechenland und Kroatien sind Pyramiden erkannt worden. | |
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Uwe Topper vor dem Portal Geise I auf dem Marsberg bei Würzburg. |
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der Publizist Gernot Geise, der die ersten zwei gut begehbare Megalithgänge in den Cairns der Marsberg-Nekropole entdeckte und in seiner Zeitschrift Efodon veröffentlichte, | |
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Gernot Geise vor dem nach ihm benannten Portal, gleich nach der Entdeckung und Besichtigung des Ganggrabs. |
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der Ingenieur Andreas Heimbs, Linz/Österreich, der in der Marsberg-Nekropole bei Würzburg den dritten Megalithgang entdeckt und mit Fotos und Vermessungsplänen dokumentiert hat. Er machte uns auch auf die Steinpyramide im Waldviertel (Niederösterreich) aufmerksam, die schon in den 30er Jahren restauriert wurde und offensichtlich ein gestufter runder Cairn ist. Ebenfalls um Cairns muss es sich lt. Heimbs bei den Schanzen genannten Strukturen auf dem Kürnberg bei Linz in Österreich oberhalb der Donau handeln. Diese befinden sich direkt hinter dem Tor einer bronzezeitlichen Festungsanlage und lassen sich daher aus dem Kontext heraus exakt datieren. | |
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Andreas Heimbs vor seinem von ihm entdeckten Ganggrab auf dem Marsberg. |
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Volker Dübbers, Bruchsal, Vorsitzender des Vereins für Geschichts- und Naturkunde, Bruchsal, der zwei verschüttete Gangportale in der Megalith-Nekropole von Maulbronn-Schmie fand und freilegte, ambitionierter Forscher und Unterstützer des Projekts seit der Vereinsgründung von Celtica. | |
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Volker Dübbers im Weißen Steinbruch bei Eibensbach. |
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Jürgen Karst, der den Hinweis auf die große, teils schon überbaute, teils als Mülldeponie zweckentfremdete Nekropole im Judenbusch/Dachsbau am Ortsrand von Karlsruhe-Durlach gab. Ihm verdankt der Entdecker eine Menge Hinweise und Anregungen, vor allem aber die Initiative zu einer Exkursion nach Sternenfels, mit der die ganzen Entdeckungen 1989 begannen. | |
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Jürgen Karst vor den Grabhügeln. |
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Andreas Ferch, Bruchköbel, der uns auf die große Nekropole mit zwei Felsgängen in Pforzheim am Enzufer aufmerksam machte. | |
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Anfreas Ferch in der Marsberg-Nekropole, zusammen mit Liese Knorr von Efodon e. V. |
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Der Megalith-Forscher und Sachbuchautor Holger Kalweit, Lenzkirch, der gewaltige Monumente und Kultanlagen im Schwarzwald rund um den Schluchsee und Feldberg entdeckte, | |
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Holger Kalweit, rechts im Bild, vor einer dreistufigen Hangpyramide nahe des Schluchsees. |
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Der Felsskulptur-Forscher Thomas Weidinger, Herrenberg, dem die Entdeckung der Megalith-Nekropole auf der Neuhauser Wand bei Filderstadt zu verdanken ist. Dr. Christoph Pfister, Fribourg/Schweiz entdeckte Felsportale, die bislang als Steinbrüche missverstanden wurden und Zugang zu mindestens einem Felsgang (Teufelsküche bei Bolligen/Bern) ermöglichen. Helmut Ruf, Offenburg, der die Heidburg im Schwarzwald bei Haslach als einen imposanten Felstempel mit Kultbrunnen und zwei großen Cairns erkannte, Die europäischen Dimensionen der neuentdeckten und noch nicht anerkannten Monumente verdeutlichen Fundmeldungen von Paul Rohkst, Ur-Europa und Herr Augustin. Diese gaben uns den Hinweis auf den Tuiflslammer, eine pyramidenförmige „Geröllhalde“ bei Kaltern/Caldaro in Südtirol, welche geordnete Steinmauern und Abgrenzungen aufweist. Dr. Christine Pellech, Wien kennt weitere steinerne Monumente im Bereich der österreichischen Donau. Die promovierte Archäologin Dr. Christine Linger von der Forschungsgesellschaft Hamburger Forum e. V. ermöglichte uns Lichtbild-Vorträge über die Entdeckungen. Diese finden seit 1992 statt und können, gegen Kostenerstattung durch die Organisatoren, jederzeit und überall gehalten werden. Zu unseren Förderern gehören weitere Forschungsvereine, namentlich Ur-Europa und der Forschungskreis Externsteine e. V., die eine Erforschung des Bärenstein favorisieren. Hier zeichnen sich die Konturen eines zukünftigen Grabungsprojekts ab. Wolfgang Keller, der Vorsitzende des traditionsreichen Zabergäu-Vereins, der uns auf die „Pulverkammer“ im Weißen Steinbruch bei Eibensbach aufmerksam machte, ein langer Megalithgang, dessen Ende in Form einer abknickenden Kammer noch intakt ist, Unser Dank gebührt, last but not least, den Bürgermeistern der Gemeinden von Sternenfels Herr Wagner, Oberderdingen Herr Breitinger, Sulzfeld Herr Horn und Kürnbach Herr Hauser, sowie dem Regierungspräsidium Karlsruhe, welche die Herausgabe der archäologischen Dokumentation finanziell unterstützt haben. Hier kann sich jeder mit Engagement und Begeisterungsfähigkeit einbringen. Weitere Grabungen können projektiert werden. Grabungsgenehmigungen bzw. -duldungen waren jedoch bis jetzt erst nach 3-6 Monaten erhältlich. Wir können die Unterstützung von Sponsoren sehr gut gebrauchen. Die uneigennützige Forschungsarbeit ist, gerade wegen der negativen Haltung staatlicher Kulturbürokraten, als unerschrockene Privatinitiative wider die staatliche Ignoranz sehr prestigeträchtig und für Corporate Image Campagnes gut verwendbar. Jeder ist jederzeit herzlich eingeladen, sich dem Forscherkreis anzuschließen und mitzuarbeiten. Forschungen, die jeder in seiner Region durchführen kann Vielleicht sind Ihnen auf Ihren Wanderungen bereits diese alten Steinbrüche aufgefallen, vielleicht haben Sie von Bekannten davon erfahren. Interessant werden sie dann, wenn sich darin Abraumhalden feststellen lassen, die ungewöhnlich groß sind und ganz dicht nebeneinander liegen. Viele der Monumente konnte der Entdecker allein durch Kartenstudium finden, insbesondere die vier größten Nekropolen. Da sie z. T. schon im 19. Jh. vermessen und in die topografischen Karten eingetragen wurden, sind sie auf Karten des Maßstabs 1 : 25.000 gut erkennbar. Die Lokalitäten erinnern oft an Ruinenstätten im südamerikanischen Regenwald, so dicht bewachsen und unzugänglich begegnen sie manchmal dem Besucher. | |
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